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Hundeschlittenrennen : 1800 Kilometer Eis und Einsamkeit

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Lance Mackey auf dem Weg zum Sieg Bild: AP

Das härteste und längste Hundeschlittenrennen der Welt hat einen neuen Sieger. Der Amerikaner Lance Mackey hat nach neun Tagen das Ziel an der Beringsee erreicht. Bis dahin hatten schon 22 Teilnehmer in Alaska aufgegeben.

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          Ein 36 Jahre alter Amerikaner ist beim Iditarod in Alaska, dem längsten und härtesten Hundeschlittenrennen der Welt, als Erster ins Ziel gekommen. Neun Tage, neun Stunden und acht Minuten nach dem Start in Anchorage erreichte Lance Mackey mit seinen Hunden am Dienstagabend die knapp 1800 Kilometer entfernte Ortschaft Nome an der Beringsee. 1978 hatte sein Vater das Rennen gewonnen, 1983 siegte sein älterer Bruder.

          Bei Mackeys Zieleinlauf waren nach Angaben der Veranstalter noch 59 Teams auf der Strecke unterwegs, darunter an dritter Stelle der gebürtige Schweizer Martin Buser. Der in Alaska lebende Hundezüchter hatte 2002 in der Rekordzeit von weniger als neun Tagen das Iditarod gewonnen. Bis Dienstagabend hatten 22 Teilnehmer das brutale Wettrennen abgebrochen. Die Schlittenführer und ihre Hunde mussten in diesem Jahr gegen eisige Winde, Minustemperaturen und eine stellenweise dünne Schneedecke ankämpfen.

          Je nach Schneelage, Wetterbedingungen und der Schnelligkeit der Hunde und Lenker dauert der seit 1973 ausgetragene Wettbewerb zwischen neun und 20 Tagen. Das Iditarod-Rennen verdankt seinen Namen einem alten Pfad, der Ende des 19. Jahrhunderts entlegene Goldgräber- und Hafenorte im hohen Norden verband.

          Lance Mackey auf dem Weg zum Sieg Bilderstrecke

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