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Sven Hannawald im Interview : „Kobayashi ist nahe dran am perfekten Sprung“

Er fliegt und fliegt und fliegt: Ryoyu Kobayashi ist kaum zu schlagen bei dieser Vierschanzentournee. Bild: AFP

Ryoyu Kobayashi steht vor dem Sieg bei der Vierschanzentournee. Der ehemalige Skispringer Sven Hannawald spricht zuvor über den japanischen Überflieger, den Grand Slam und die Arbeit von Bundestrainer Werner Schuster.

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          Die Vierschanzentournee geht an diesem Sonntag (17.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Vierschanzentournee sowie im ZDF und bei Eurosport) in Bischofshofen zu Ende. Vor dem Start in Oberstdorf haben alle von Ryoyu Kobayashi gesprochen. Und jetzt, nach seinen drei Siegen, immer noch. Warum ist der Japaner der uneingeschränkte Dominator?

          Ralf Weitbrecht
          Sportredakteur.

          Weil er ähnlich wie Kamil Stoch in dieser Saison zwei Schritte voraus ist. Er ist von der Technik her und auch, wie er sich körperlich aufstellt, im Einklang mit dem Material. In meinen Augen setzt er Kamils Sprüngen sogar noch eins drauf. Kamil hat das ähnliche System, dass er mit einem flachen Ski die Geschwindigkeit mitnimmt und praktisch nichts verliert. Ryoyu beschleunigt es sogar noch. Alle Springer müssen sehen, dass sie hintendran sind. Sie versuchen dann, während des Sprungs einzugreifen, aber dann geht die Leichtigkeit verloren. Kamil hat schon gute Sprünge, aber er kann derzeit nicht alles abrufen.

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