https://www.faz.net/-gtl-9kkda

Eishockey : Auswärtsvorteil für Berlin und Nürnberg

  • Aktualisiert am

Nicht nur im Kampf um den Puck: Louis-Marc Aubry von Berlin (l) und Max Renner von Straubing rangeln. Bild: dpa

Der Heimvorteil bringt nichts in den Pre-Playoffs der DEL: Die Fischtown Penguins wie auch Straubing verlieren das erste Duell vor heimischer Kulisse. Berlin und Nürnberg brauchen nur noch einen Sieg zum Einzug ins Viertelfinale.

          1 Min.

          Die Eisbären Berlin und die Nürnberg Ice Tigers sind nur noch einen Sieg vom Einzug ins Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga entfernt. DEL-Vizemeister Berlin startete am Freitag mit einem 3:2 (0:0, 1:1, 1:1) in der Verlängerung ins Pre-Playoff-Duell gegen die Straubing Tigers und könnte in der Best-of-Three-Serie mit einem weiteren Erfolg im zweiten Spiel in Berlin bereits den Einzug in die Runde der letzten Acht sicherstellen.  

          Gastgeber Straubing war im zweiten Drittel des ausgeglichenen Duells durch ein Tor von Wladislaw Filin (24. Minute) in Führung gegangen. Doch Martin Buchwieser (30.) und Austin Ortega (41.) drehten die Partie zwischenzeitlich zugunsten der Eisbären, die erst zum Ende der Hauptrunde ihre Form gefunden hatten und als Tabellenneunter in die Qualifikationsrunde eingezogen waren. Für den Ausgleich des Achten Straubing in der regulären Spielzeit sorgte Antoine Laganière (47.). Dann war es erneut Ortega, der in der elften Minute der Overtime zum Berliner Sieg traf.  

          Die Penguins verspielen Heimvorteil

          In der zweiten Partie setzte sich der Hauptrundenzehnte Nürnberg Ice Tigers klar mit 3:1 (2:0, 1:1, 0:0) beim Siebten Pinguins Bremerhaven durch und nahm ebenfalls Kurs auf das Viertelfinale. Christopher Brown (5.) und Olympia-Silbermedaillengewinner Patrick Reimer (14.) brachten den Halbfinalisten der vergangenen Saison in der hart geführten Begegnung mit vielen Strafzeiten früh auf die Siegerstraße, Tim Bender (28.) sorgte mit seinem Tor bereits im zweiten Drittel für die Vorentscheidung. Chad Nehring (36.) gelang für die Gastgeber nur noch der Anschlusstreffer.

          Die zweiten Spiele der Qualifikationsrunde zu den Playoffs, in denen die ersten sechs Teams der Hauptrunde bereits als Teilnehmer feststehen, finden an diesem Freitag (19.30 Uhr/Magenta Sport) statt. Berlin und Nürnberg treten dann zu Hause an.

          Weitere Themen

          Näher zusammenrücken

          Trainingsauftakt VC Wiesbaden : Näher zusammenrücken

          In der nächsten Saison will der VC Wiesbaden vieles besser machen. Doch schon beim ersten Training fällt auf: Die Corona-Pandemie hat ihre Spuren hinterlassen.

          Keine Gästefans, keine Stehplätze, kein Alkohol Video-Seite öffnen

          DFL-Chef Seifert : Keine Gästefans, keine Stehplätze, kein Alkohol

          Die Klubs der ersten und zweiten Bundesliga haben sich laut dem Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) Christian Seifert auf gemeinsame Richtlinien geeinigt. Doch gerade die hartgesottenen Ultragruppierungen dürften nicht begeistert sein.

          Klubs einigen sich in der Zuschauerfrage

          Bundesliga-Start : Klubs einigen sich in der Zuschauerfrage

          Die Klubs der Fußball-Bundesliga einigen sich auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr der Zuschauer. Auswärtsfans müssen verzichten, Stehplätze sind gesperrt. Zudem gibt es kein Bier mehr.

          Topmeldungen

          Heftige Explosion in Beirut : Eine Stadt steht unter Schock

          Eine gewaltige Explosion in Beirut fordert zahlreiche Menschenleben, mehr als 2750 Personen werden verletzt. Auslöser der Detonation war eine enorme Menge Ammoniumnitrat, die ohne Vorsichtsmaßnahmen in einem Hafenlager aufbewahrt wurde.
          SPD-Politiker Kevin Kühnert

          SPD-Führung : Kühnert auf dem Weg

          Kevin Kühnerts Ziel, der Bundestag, ist der beste Weg, um die SPD-Führung weiter rutschen zu lassen. In wessen Richtung? Dumme Frage.
          Noch eine reine Idylle, soll sie bald für den nächsten „Mission: Impossible“-Teil von Tom Cruise in die Luft gesprengt werden: Die majestätisch in dreißig Metern Höhe über den Bober schwingende Stahlfachwerkbrücke des Ingenieurs Otto Intze von 1905.

          Cruise bedroht Brücke : Was die Wehrmacht nicht schaffte

          Mission: Unmöglich! Tom Cruise will für seinen neuen Film eines der schönsten Brückenmonumente Polens sprengen. Wenn er damit durchkommt, wäre das ein Skandal.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.