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Eisschnelllauf : Pechstein-Freund Große wird nicht eingebunden

Matthias Große (Bild) wird von Sportdirektors Matthias Kulik für „teilweise unsachgemäße“ Aussagen kritisiert Bild: dpa

Aussagen von Pechsteins Lebenspartner Große werden von Eisschnelllauf-Sportdirektor Kulik als unsachgemäß aufgefasst. Große werde deshalb nicht in den Betreuerstab aufgenommen.

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          Claudia Pechsteins Lebenspartner Matthias Große wird nicht in den Betreuerstab der deutschen Eisschnelllauf-Nationalmannschaft aufgenommen. Diese Entscheidung hat die Verbandsführung der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) wenige Tage nach den deutschen Meisterschaften in Inzell getroffen.

          „Die teilweise unsachgemäßen und dadurch verbandsschädigenden medialen Aussagen“, die Große gegen die aktuelle leistungssportliche Strategie der DESG getätigt habe, seien „nicht förderlich“, erklärte Sportdirektor Matthias Kulik laut einer Pressemeldung des Verbands. Deshalb sei entschieden worden, Matthias Große, der nicht nur als Freund, sondern auch als Berater von Claudia Pechstein auftritt, „nicht in den Betreuerstab der Deutschen Eisschnelllauf-Nationalmannschaft einzubinden“. Eine optimale Betreuung von Claudia Pechstein werde auf und abseits des Eises trotzdem gewährleistet sein, erklärte Kulik.

          Am Vortag hatte sich Aktivensprecher Moritz Geisreiter bereits gegen eine Kandidatur von Pechsteins Lebensgefährten für das Präsidentenamt der DESG ausgesprochen. „Aus meiner Sicht wäre Große nicht der Richtige“, erklärte Geisreiter gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. Ein Präsident müsse gerade in einer schwierigen Situation „den ganzen Verband einigen können, und diese Voraussetzung sehe ich bei ihm nicht.“

          Große, den Pechstein auch als Bodyguard und Mentalcoach bezeichnet, ist allerdings bislang der Einzige, der eine Kandidatur nach dem überraschenden Rücktritt der bisherigen Präsidentin Stefanie Teeuwen angekündigt hatte. Geisreiter, der dem Präsidium des Vereins „Athleten Deutschland“ angehört, meint allerdings, Große stehe als Lebensgefährte von Pechstein zu nahe an der einen Athletin. Zu befürchten sei zudem, er könne kein Gemeinschaftsgefühl erzeugen.

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