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Eiskunstlauf-WM : Beim Toe-Loop vom Jetlag getroffen

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Die Berliner Paarläufer Minerva-Fabienne Hase und Nolan Seegert sind mit einer persönlichen Bestleistung in die Eiskunstlauf-WM gestartet Bild: EPA

Die Berliner Paarläufer Hase/Seegert starten mit persönlicher Bestleistung in die Eiskunstlauf-WM. Eine noch bessere Plazierung verhindert eine unsaubere Landung.

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          Die Berliner Paarläufer Minerva-Fabienne Hase und Nolan Seegert sind mit einer persönlichen Bestleistung in die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in der japanischen Stadt Saitama gestartet. Im Kurzprogramm an diesem Mittwoch erreichten die EM-Sechsten mit 64,28 Punkten den zehnten Platz. Die ebenfalls aus Berlin stammenden Annika Hocke/Ruben Blommaert belegten zum WM-Auftakt mit 53,16 Punkten Rang 16. Das Duo hatte wegen einer Erkrankung für die EM im Januar in Minsk absagen müssen.

          Die deutschen Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot hatten nach ihrem Gold-Gewinn 2018 in Pyeongchang eine Wettkampfpause eingelegt und sind bei der WM vor den Toren Tokios nicht dabei.

           An die Spitze nach dem Kurzprogramm setzten sich die EM-Zweiten Jewgenija Tarassowa und Wladimir Morosow aus Russland mit 81,21 Punkten. Es folgen die beiden chinesischen Duos Wenjing Sui/Cong Han (79,24) und Chen Peng/Yang Jin (73,51). Die Europameister Vanessa James/Morgan Cipres aus Frankreich landeten mit 68,67 Punkten nur auf dem siebten Platz und haben ihre Titelchancen wohl schon vergeben.

          Eine bessere Plazierung des deutschen Paares Hase/Seegert verhinderte eine unsaubere Landung der 19-Jährigen beim dreifachen Toe-Loop. „In diesem Moment hat mich wohl der Jetlag getroffen, schon am Morgen beim Abschlusstraining habe ich das gespürt“, sagte sie.

          Unglücklich war Teamkollegin Hocke, die beim gleichen Sprung stürzte und die Landung des dreifachen Wurf-Rittbergers mit dem zweiten Fuß absichern musste. „Aber wir wollen mit einer besseren Kür auf jeden Fall den zweiten deutschen Startplatz verteidigen“, sagte ihr Partner Blommaert. Beide Paare müssen dafür mindestens die gemeinsame Platzziffer 28 erreichen, nach dem Kurzprogramm stehen die Deutschen bei 26 (10+16). Die Medaillen werden am Donnerstag mit der Kür vergeben.

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