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Eishockey in Frankfurt : Die Löwen haben den Saisonstart verpatzt

  • -Aktualisiert am

„Die Partie ist uns dann aber immer mehr aus der Hand geglitten“: Olli Salo Bild: Picture-Alliance

Sieben Punkte aus sechs Spielen und Tabellenplatz neun: So hatten sich die Löwen Frankfurt den Start in der Zweiten Deutschen Eishockey Liga nicht vorgestellt. Nun verschärft sich der Ton bei Trainer Olli Salo.

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          Ein schlechter Verlierer ist Olli Salo nicht. Der Headcoach der Löwen Frankfurt gratulierte den Bietigheim Steelers am Sonntag zum Sieg, bevor er in die Analyse der 2:7-Niederlage in der Zweiten Deutschen Eishockey Liga einstieg. Die schien trotz des schwachen Starts mit sieben Punkten aus sechs Spielen und Tabellenplatz neun zunächst gar nicht so negativ auszufallen: „Wir haben hart gearbeitet und ziemlich ordentlich gespielt. Die Partie ist uns dann aber immer mehr aus der Hand geglitten“, sagte Salo.

          Was folgte, war eine Verschärfung des Tons, nachdem sich der Finne in der Vorwoche mit Blick auf seine Matchpläne noch selbstkritisch geäußert und sich eine Teilschuld am mäßigen Auftakt gegeben hatte. Ins Zentrum rückte der 37-Jährige nun die Probleme im Aufbauspiel und die Abstimmungsfehler seiner Mannschaft, die „noch nicht gut genug zusammenarbeitet“, ehe er ein rigoroses Urteil fällte: „Die Konzentration hat gefehlt. Wir hatten darüber gesprochen, dass der Sieg vom Freitag nichts mehr wert ist. Leider haben das alle nicht kapiert“, sagte Salo auf der Pressekonferenz.

          Ob der Finne wirklich alle Spieler meinte? Denn im Spiel der Löwen gab es auch Lichtblicke. Die vierte Reihe mit Carter Proft und den Mieszkowski-Brüdern machte wie schon beim 5:2 am Freitag gegen Ravensburg einen guten Job. Um Punkte mit an den Main zu nehmen, fehlte den zeitweise gut spielenden Löwen aber die nötige Konsequenz im Torabschluss und in der Defensive.

          Frankfurt verteidigte zu Beginn schülerhaft – den daraus resultierenden 0:3-Rückstand nach 16 Minuten holte das Team gegen die clevere Steelers-Defensive nicht mehr auf. Zur Wahrheit dieses gebrauchten Sonntags gehörte auch, dass der bis dato starke Frankfurter Keeper Patrick Klein nicht seinen besten Tag erwischte.

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