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Entscheidung über Saisonstart : Wochen der Wahrheit im deutschen Eishockey

Daumen hoch für die neue Saison? Maximilian Kastner (hier im Trikot von RB München) Bild: Picture-Alliance

Bereits zweimal wurde der Saisonstart der Deutschen Eishockey Liga verschoben, nun soll tatsächlich entschieden werden, wie es weitergeht. Doch die Pandemie macht es den Beteiligten, nicht nur in der DEL, nicht leicht.

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          Die Hoffnung, dass die Deutsche Eishockey Liga (DEL) noch in diesem Jahr ihren seit mehr als sechs Monaten unterbrochenen Spielbetrieb wiederaufnehmen wird, ist bei den beteiligten Vereinen nach wie vor vorhanden. Die 14 Klubs, die durch die Corona-Pandemie in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, wollen am 19. November darüber entscheiden, ob sich der bereits zweimal verschobene Saisonstart nun realisieren lässt: Als Termin für den Neubeginn ist der 18. Dezember im Gespräch.

          Marc Heinrich
          Sportredakteur.

          Die Gesellschafter der Teams werden in einer Videokonferenz das Für und Wider des Notfallplans eruieren, unter anderem geht es um den Modus und die Anzahl der mitwirkenden Teams. Gernot Tripcke, der DEL-Geschäftsführer, hatte zuvor reichlich euphemistisch von „tausend Optionen“ gesprochen, die sich bieten würden: „Wir sind total flexibel.“

          Gehaltskürzungen von 60 Prozent

          Die Vereine, denen vor allem fehlende Zuschauereinnahmen zu schaffen machen, haben sich mit den Profis (teilweise) auf Gehaltskürzungen von bis zu sechzig Prozent verständigt, um das finanzielle Überleben sicherzustellen. Mit Ausnahme von RB München reichten alle Organisationen Anträge ein, um am 200-Millionen-Euro-Hilfspaket der Bundesregierung zu partizipieren.

          An diesem Donnerstag findet in Krefeld mit dem Deutschland Cup ein Einladungsturnier statt, an dem der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mit seiner A-Nationalmannschaft und einer Nachwuchsauswahl teilnimmt, für die im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele in Peking zwei Dutzend Talente nominiert wurden. Mirko Pantkowski wird dabei nicht wie geplant zwischen den Pfosten stehen können: Vom Torhüter der Düsseldorfer EG wurde am Mittwoch bekannt, dass er – wie zuvor auch Bundestrainer Toni Söderholm – positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

          Die Adler Mannheim, die im Frühling 2019 den bis heute letzten DEL-Meistertitel gewannen, nahmen unterdessen zwei Nationalspieler unter Vertrag, mit denen sie von der kommenden Woche an ihre Erfolgsaussichten beim Magenta Sport Cup erhöhen möchten: Der 22 Jahre alte Lean Bergmann und Marc Michaelis, 25 Jahre alt, werden „bis auf Weiteres“ das Adler-Trikot tragen. Die Mannheimer verständigten sich mit den San Jose Sharks und den Vancouver Canucks über Ausleihgeschäfte der Stürmer. Bergmann und Michaelis hielten sich schon seit Ende des Sommers bei den Adlern fit.

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