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Eishockey : Aus für Meister Mannheim

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Kölns Slaney (links) und Mannheims Richard Girard kämpfen mit harten Bandagen um den Halbfinal-Einzug Bild: dpa

Der deutsche Eishockey-Meister Mannheim und Vorjahresfinalist Nürnberg sind schon im Playoff-Viertelfinale an den rheinischen Rivalen Düsseldorf und Köln gescheitert. Düsseldorf trifft nun auf Berlin. Frankfurt und Iserlohn ermittelt den Kölner Halbfinal-Gegner.

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          Der deutsche Eishockey-Meister Adler Mannheim ist entthront. Der Titelverteidiger scheiterte im Playoff-Viertelfinale am Mittwoch durch eine 1:4-Niederlage bei den Kölner Haien ebenso vorzeitig wie Vorjahresfinalist Nürnberg Ice Tigers, mit dem erstmals die beste Vorrundenmannschaft in der ersten Playoff-Runde ausschied. Durch die 2:3-Heimpleite gegen DEG Metro Stars kassierten auch die Franken schon im fünften Spiel die entscheidende vierte Niederlage.

          Düsseldorf trifft im Halbfinale über maximal fünf Spiele ab dem 1. April auf Pokalsieger Eisbären Berlin, der mit 4:3 nach Verlängerung über die Hamburg Freezers den vierten Sieg feierte. Kölns Halbfinalgegner ist noch offen: Die Iserlohn Roosters verpassten das vorzeitige Weiterkommen durch eine 2:4-Niederlage bei den Frankfurt Lions. Die Sauerländer können den Einzug unter die letzten Vier aber am Freitag (19.30 Uhr / FAZ.NET-Liveticker) auf eigenem Eis perfekt machen.

          Haie revanchieren sich für Halbfinal-Aus von 2007

          Mannheim nützten in Köln auch etliche Umstellungen und eine gute Moral nichts mehr. Tomas Martinec (18.) glich in Unterzahl zwar die schnelle Haie-Führung von Ivan Ciernik (2.) aus, doch Sean Tallaire (24.) und Sebastian Furchner (39.) in Unterzahl überwanden Torhüter Danny Aus den Birken, der anstelle des zuletzt enttäuschenden ehemaligen Kölners Adam Hauser im Kasten stand. Ciernik (60.) setzte mit seinem 43. Saisontor den Schlusspunkt. Damit revanchierten sich die Haie für das letztjährige Halbfinal-Aus gegen Mannheim.

          Kölner Hai: Furchner freut sich über sein Tor gegen Mannheim
          Kölner Hai: Furchner freut sich über sein Tor gegen Mannheim : Bild: dpa

          Auch Düsseldorf, das sich erst über die Vor-Playoffs für das Viertelfinale qualifiziert hatte, gelang überraschend die Revanche für das letztjährige Scheitern an Nürnberg im Halbfinale. Einmal mehr Patrick Reimer (21.) und Jason Pinizzotto (34.) schossen den achtmaligen Titelträger 2:0 in Führung, Tore Vikingstad (44.) gelang das 3:1. Die Anschlusstreffer durch Adam Grygiel (37.) und Torjäger Ahren Spylo (54.) waren für Nürnberg zu wenig.

          Young und Taylor bewahren Lions vor dem Aus

          Für die DEG gibt es nun ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Don Jackson, der nach der vorigen Saison nach Berlin gewechselt war. Erst Nationalverteidiger Frank Hördler beendete nach 2:40 Minuten der Verlängerung ein Zitterspiel für die Eisbären, die durch Christoph Brandner (9.), Brad Smyth (11.) und Vitalij Aab (33.) schon 0:2 und 2:3 zurücklagen. Nur dank des guten Überzahlspiels fanden die zuletzt klar überlegenen Berliner wieder in die Partie. Zweimal André Rankel (23./33.) und Florian Busch (38.) überwanden Jean-Marc Pelletier, der statt Philippe Sauvé im Hamburger Tor stand.

          Frankfurt ging gegen Iserlohn durch Richie Regehr (11.) und Ilja Vorobiev (30.) zweimal in Führung, Martin Schymainski (26.) und Ryan Ready (44.) glichen jeweils aus. Doch Jason Young (55.) und Chris Taylor zwei Sekunden vor Ende bewahrten die Lions vor dem Aus. Bob Wren vergab für Iserlohn noch einen Penalty (42.).

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