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Weltcup in Nischni Tagil : Geiger beendet die Skispringer-Flaute

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Am Ende landete Karl Geiger auf dem zweiten Platz. Bild: EPA

Im dritten Weltcup das erste Podium: Der zweite Platz für Karl Geiger ist auch für den neuen Bundestrainer Stefan Horngacher eine Erleichterung. Dreifach-Champ Eisenbichler steckt dagegen im Tief.

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          Karl Geiger hat die deutsche Podest-Flaute beendet und damit auch Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher eine große Erleichterung verschafft. „Das ist natürlich eine super Sache. Das macht vieles leichter, weil noch mehr Vertrauen und Selbstvertrauen entsteht. Ich bin mit der gesamten Leistung sehr zufrieden“, sagte Horngacher am Samstag nach dem dritten Einzel der Saison im russischen Nischni Tagil. Nach zwei Sprüngen auf 130 Meter musste sich der Oberstdorfer nur dem japanischen Überraschungssieger Yukiya Sato geschlagen geben.

          Der Doppel-Weltmeister aus dem Allgäu ist derzeit die große Konstante im Team des Deutschen Skiverbandes (DSV). „Es hat gut zusammengepasst heute“, sagte Geiger im ZDF zu seinen zwei fehlerfreien Sprüngen, die ihn noch vor Österreichs Philipp Aschenwald und Gregor Schlierenzauer landen ließen. Bei den bisherigen Weltcups im polnischen Wisla und in Ruka in Finnland hatten die DSV-Adler in allen Wettkämpfen Plätze auf dem Podium verpasst.

          Horngacher, der das erste Jahr als Nachfolger von Werner Schuster wegen Verletzungen unter erschwerten Bedingungen bestreitet, sieht Geiger technisch klar im Aufwärtstrend. „Der Karl macht das super. Wir müssen weiterarbeiten, vielleicht kann er morgen ganz oben stehen“, sagte der Tiroler. Die Führung im Gesamtweltcup verteidigte der Norweger Daniel Andre Tande, der die ersten zwei Springen gewann, diesmal aber nur 21. wurde. Auch im Kampf um Gelb ist Geiger als Vierter ordentlich dabei.

          Einen enttäuschenden Tag erlebte der dreimalige Seefeld-Weltmeister Markus Eisenbichler. Er schied nach einem Sprung auf 114 Meter als 31. um gerade einmal 0,1 Punkte vorzeitig aus. Eisenbichler schlug die Hände vor dem Gesicht zusammen und sah nach einer weiteren Enttäuschung geknickt aus. „Markus wird sich auch erholen, das sehen wir dann in den kommenden Wochen“, sagte Geiger über seinen Freund und Zimmerkollegen.

          Der Bayer feierte im Vorjahr noch die größten Erfolge seiner Laufbahn und befindet sich nun in einem sportlichen Tief. In Wisla war er bei schwierigem Wind schon im ersten Durchgang gescheitert, damals als 50. und Letzter. Diesmal fehlten ihm nur 5,55 Zentimeter für den zweiten Durchgang. Stephan Leyhe (10.), Richard Freitag (18.), Moritz Baer (19.), Constantin Schmid (23.) und Pius Paschke (28.) schafften es ebenfalls in die Punkte.

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