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Deutsche Eishockey Liga : Adler überraschend gerupft

  • Aktualisiert am

Er kann auch nicht alles halten: Mannheims Torwart Dennis Endras Bild: dpa

Der Titelkandidat verliert in der Deutschen Eishockey Liga nach sechs Siegen in Serie ausgerechnet gegen den Tabellenletzten. Schwenningens Wild Wings rupfen den Mannheimer Adlern die Flügel.

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          Titelkandidat Adler Mannheim hat nach einer Siegesserie in der Deutschen Eishockey Liga überraschend gepatzt. Der siebenmalige Meister verlor am Mittwoch gegen den Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings 1:2 (1:1, 0:0, 0:1). Zweieinhalb Minuten vor dem Ende kassierten die überlegen spielenden Mannheimer den entscheidenden Gegentreffer durch Vili Sopanen.

          Damit verpassten die Adler den siebten Sieg in Serie. Der Vorsprung an der Tabellenspitze schrumpfte auf sechs Punkte. Ende November hatte der Tabellenführer auch auswärts eine bittere Niederlage im Baden-Württemberg-Duell hinnehmen müssen (0:4).

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          Dank des früheren Nationalstürmers Alexander Barta festigte die Düsseldorfer EG Rang zwei. Kurz nach der Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung erzielte er den Siegtreffer zum 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) gegen die Iserlohn Roosters. Der 35 Jahre alte Kapitän, der für zwei weitere Jahre unterschrieb, traf aus spitzem Winkel, als die Gastgeber zu Beginn des dritten Drittels in doppelter Überzahl waren.

          Feiertag am Feiertag: Die Düsseldorfer EG gewinnt ihr Weihnachtsspiel.
          Feiertag am Feiertag: Die Düsseldorfer EG gewinnt ihr Weihnachtsspiel. : Bild: dpa

          Meister EHC Red Bull München setzte sich nach zwei Niederlagen vor Weihnachten auswärts beim ERC Ingolstadt 4:2 (2:0, 1:2, 1:0) durch. Nach einer 2:0-Führung musste der Champions-League-Halbfinalist den Ausgleich hinnehmen. Der einstige Nationalmannschaftskapitän Michael Wolf und John Mitchell sicherten dann den Sieg. Der EHC schob sich damit in der Tabelle am Überraschungsteam Augsburger Panther vorbei, das bei den Krefeld Pinguinen 2:3 (1:2, 0:1, 1:0) unterlag.

          Die Eisbären Berlin können nach dem Trainerwechsel zu Stéphane Richer auch zuhause wieder gewinnen. Nach fünf Heimniederlagen stoppten die Berliner beim 5:3 (3:1, 0:1, 2:1)-Erfolg das Überraschungsteam Bremerhaven, mussten aber nach einem 3:0 bis in die Schlussminuten zittern.

          Die Kölner Haie kassierten gegen den Tabellenvorletzten Grizzlys Wolfsburg mit 0:3 (0:2, 0:0, 0:1) nach zwei Siegen in Serie hingegen wieder eine Niederlage und mussten den direkten Kontakt zum Spitzenquartett vorerst abreißen lassen.

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