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Eishockey-Playoffs : Der Titelfavorit steht im Halbfinale

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Das Halbfinale kann kommen: Die Mannheimer jubeln über den Erfolg in den DEL-Playoffs. Bild: dpa

Die Adler Mannheim benötigen gegen Nürnberg fünf Spiele für den Einzug ins Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Titelverteidiger München zittert, Köln und Berlin hoffen wieder.

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          Die Adler Mannheim haben ihre Favoritenrolle in der Deutschen Eishockey Liga eindrucksvoll unter Beweis gestellt und sind vorzeitig ins Playoff-Halbfinale eingezogen. Der Hauptrunden-Gewinner bezwang am Sonntag im fünften Viertelfinalspiel die Nürnberg Ice Tigers mit 7:4 (2:2, 2:1, 3:1) und entschied die Serie mit 4:1 für sich. Meister EHC Red Bull München verlor gegen die Eisbären Berlin dagegen 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) und liegt nur noch mit 3:2 vorn.

          Die Augsburger Panther benötigen nach dem 4:3 (0:1, 1:2, 2:0) nach Verlängerung gegen die Düsseldorfer EG beim Stand von 3:2 nur noch einen Erfolg. Die Kölner Haie verkürzten durch ein 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) gegen den ERC Ingolstadt auf 2:3.

          Für den noch fehlenden vierten Erfolg in Mannheim sorgten in einem spektakulären Spiel die Adler-Profis Garrett Festerling (12. Minute), Ben Smith (20.), Chad Kolarik (30.), Torjäger Markus Eisenschmid (39.), David Wolf (43.), Denis Reul (47.) und Mark Katic (59.).

          Titelverteidiger München muss dagegen wieder um die Halbfinal-Teilnahme bangen. Austin Ortega (49.) mit zwei Toren innerhalb von 37 Sekunden sowie Jamie MacQueen (12.) machten den zweiten Berliner Erfolg in dieser Serie perfekt. „Wir waren heute ein bisschen langsam, vielleicht weil wir mental nicht bereit gewesen sind“, monierte Münchens Trainer Don Jackson. Am Freitag (19.30 Uhr) kommt es in der deutschen Hauptstadt zum sechsten Spiel. Dann haben die Münchner die zweite Chance auf den Halbfinal-Einzug.

          Während auch der ERC Ingolstadt die erste Chance auf den Gewinn der Viertelfinal-Serie verpasste, schöpft Köln wieder neue Hoffnung. Nationalspieler Frederik Tiffels (45.) und Jason Akeson (60.) machten im Schlussdrittel den Sieg perfekt. Ingolstadt hat am Freitag (19.30 Uhr) im sechsten Aufeinandertreffen Heimrecht.

          Die Augsburger Panther haben am Freitag (19.30 Uhr) die erste Chance auf das Weiterkommen in die Runde der letzten Vier. Thomas Holzmann sorgte in der zweiten Minute der Overtime für den vielumjubelten 4:3-Siegtreffer. Zuvor egalisierten die Gastgeber eine 3:1-Führung der DEG im Schlussdrittel durch Treffer von Jaroslav Hafenrichter (43.) und David Stieler 46 Sekunden vor dem Ende.

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