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Eishockey : Mannheim verjagt den Düsseldorf-Fluch

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Werbung für den Eishockey: Mannheims Brendan Mikkelson (l.) und Torschütze Luke Adam jubeln nach dem Treffer zum 2:0. Bild: dpa

Ein Spitzenspiel wie es eins sein sollte. In einer ausgeglichenen Partie haben die Adler Mannheim das glücklichere Ende gegen die Düsseldorfer EG. Die Münchener patzen beim Letzten.

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          Tabellenführer Adler Mannheim hat das Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei der Düsseldorfer EG 3:2 (2:0, 0:2, 1:0) gewonnen. In einem hochklassigen und spannenden Match auf Playoff-Niveau war der Jubel der Adler nach der Schlusssirene groß. „Das war absolut Werbung fürs Eishockey, das war ein Spiel auf Augenhöhe“, sagte Mannheims Nationalstürmer David Wolf. Für die Adler war es im dritten Spiel in dieser Saison der erste Sieg gegen die DEG, die sich bislang über eine überraschend starke Saison freuen darf.

          Der Tabellendritte aus Düsseldorf hatte die ersten beiden Partien in Mannheim gewonnen und kam vor 10.512 Zuschauen nach einem 0:2 nach dem ersten Drittel auch wieder stark zurück. Matthias Plachta (5. Minute) und Luke Adam (15.) hatten die Gäste in Führung geschossen, Ryan McKiernan (21.) und Jaedon Descheneau (31.) brachten den achtmaligen Meister Düsseldorf im Mittelabschnitt wieder heran. Im Schlussdrittel besorgte Mannheims Joonas Lehtivuori (45.) den Sieg, den Nationalkeeper Dennis Endras mit etlichen Paraden in den Schlussminuten festhielt.

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          Mannheim (78 Zähler) baute den Vorsprung auf Meister EHC Red Bull München auf Platz zwei damit auf neun Punkte aus. München verlor überraschend nach Penaltyschießen 1:2 (0:0, 1:0, 0:1) gegen den Letzten Schwenningen. Der Dritte Düsseldorf hat 66 Punkte, aber ein Spiel weniger als Mannheim und München.

          Die Eisbären Berlin haben ebenfalls eine ernüchternde Heimniederlage kassiert. Gegen die Straubing Tigers verlor der Tabellenneunte 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Die Berliner waren während der gesamten Spielzeit im Angriff nicht zielstrebig genug. Dass es für sie zumindest zu einem Punkt reichte, verdankten sie ihrem starken Torhüter Kevin Poulin. Kurz vor der ersten Pause hatten sie sogar großes Glück, als die Gäste im Powerplay nur den Pfosten trafen. Im zweiten Spielabschnitt taten dann auch die Niederbayern mehr für die Offensive. Die Begegnung wurde lebhafter. Die Berliner waren weiterhin bemüht, es fehlte ihnen aber meist an Präzision und Tempo, um die Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. So blieben die sechzig Minuten der regulären Spielzeit und die Verlängerung torlos. Erst im Penaltyschießen musste sich Poulin geschlagen geben: Jeremy Williams erzielte den entscheidenden Treffer für die Straubinger.

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