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Comeback von Bode Miller : „Dieser Berg saugt dich leer“

  • Aktualisiert am

Noch nicht ganz der Alte: Bode Miller in Wengen Bild: dpa

Im Training für den Abfahrts-Klassiker von Wengen gibt Bode Miller nach einer Rücken-OP sein Comeback. Der amerikanische Skistar hat mehr als drei Sekunden Rückstand und ist enttäuscht von seiner Fitness.

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          Der amerikanische Ski-Star Bode Miller kehrte knapp zwei Monate nach seiner Rücken-Operation auf eine Weltcup-Piste zurück. Der Kombinations-Olympiasieger von 2010 hatte beim ersten Training für die legendäre Lauberhorn-Abfahrt auf der schwierigen Strecke in Wengen mehr als drei Sekunden Rückstand auf Olympiasieger Matthias Mayer aus Österreich, der die schnellste Zeit fuhr. „Derzeit reicht meine Kraft hier nur für 50 Sekunden“, sagte Miller, der 2007 und 2008 am Lauberhorn triumphiert hatte.

          Der 37-Jährige hatte sich im März 2014 beim Weltcupfinale in Lenzerheide eine Rückenverletzung zugezogen und musste im November operiert werden. Ob Miller am Wochenende erstmals in dieser Saison ein Rennen bestreiten kann, ließ er zunächst offen. „Ich schau jetzt einmal Tag für Tag. Derzeit fehlt mir die Kraft für den unteren Teil“, sagte er.

          In Wengen will sich eigentlich Miller auf die Heim-WM im Februar in Vail einstimmen. Ob er bis dahin fit wird, ist fraglich. „Um ehrlich zu sein, hat mich meine Fitness ein wenig enttäuscht“, sagte der Routinier. „Dabei ist es kein Wunder, schließlich habe ich seit meiner Operation nur sehr limitiert trainieren können. Und dieser Berg saugt dich sogar leer, wenn du voll fit bist.“

          Skirennfahrer Josef Ferstl ist beim ersten Training in Wengen Elfter geworden. Der 26-Jährige war am Dienstag 1,84 Sekunden langsamer als Mayer. Zweitbester deutscher Starter in der Schweiz war Tobias Stechert auf Platz 22, Klaus Brandner fuhr nicht unter die Top 30.

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