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Eisschnelllaufen : Keine Party für Beckert nach WM-Bronze

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Viel Orange und ein bisschen Bronze für Deutschland: Patrick Beckert (rechts) wird Dritter Bild: AP

Schon am Freitag muss Patrick Beckert wieder auf das Eis. Der Eisschnellläufer tritt bei der WM nach Platz drei über die 10.000 Meter in der Team-Verfolgung an. Auch seine Schwester ist am Start.

          Nur einen Tag nach seiner ersten internationalen Medaille ist Eisschnellläufer Patrick Beckert bei der Einzelstrecken-WM in Heerenveen schon wieder gefordert. Nach Bronze über 10.000 Meter muss Beckert bereits an diesem Freitagabend in der Team-Verfolgung antreten. Auch dabei sind dann der WM-Neunte Alexej Baumgärtner aus Chemnitz und der Münchner Marco Weber.

          Viel Zeit zum Auskosten seines größten Erfolges blieb Beckert am Donnerstagabend nicht mehr. „Feiern ist jetzt schwierig“, meinte der 24-Jährige grinsend, „genießen werde ich das jetzt schon.“ Der Erfurter hatte sich total verausgabt und war nach dem härtesten Rennen der WM mit müden Beinen durch den Innenraum geschlichen. Ob der Erfolg möglicherweise Kräfte freisetze, werde sich bereits im Teamrennen zeigen, meinte er. Auch über die 5000 Meter am Samstag und im Massenstartrennen zum WM-Abschluss am Sonntag wird Beckert in den Niederlanden dabei sein.

          Claudia Pechstein mochte trotz Platz fünf über 3000 Meter öffentlich keine Medaillenambitionen für die 5000 Meter an diesem Freitag äußern. „Von mir werdet Ihr nie hören, welche Plätze und Zeiten ich mir vornehme. Ich werde mein Bestes geben und dann mal sehen“, sagte die bald 43 Jahre alte Berlinerin nach ihrem gelungenen Start am Donnerstagabend in die Einzelstrecken-WM in Heerenveen.

          Pechstein fehlten beim Titelgewinn der Tschechin Martina Sablikova nach überstandenen Rückenproblemen nur 0,44 Sekunden zu Bronze. Über 5000 Meter hat sie in dieser Saison in Seoul bereits ein Weltcuprennen gewonnen und dabei auch Sablikova bezwungen. Trotzdem betonte Pechstein: „In die Favoritenrolle werde ich mich nicht drängen lassen.“

          Beckert will in die Weltspitze

          Ihren einzigen WM-Start absolviert am Freitag auf den 5000 Metern Stephanie Beckert. Die Erfurterin war 2010 Olympia-Zweite und 2012 WM-Zweite auf dieser Strecke. Auch wegen immer wieder auftretender Rückenprobleme konnte sie in den vergangenen Jahren nicht an diese Resultate anknüpfen. Für die WM hat sich Beckert einen Platz unter den besten Acht vorgenommen. Langfristig will sie wieder zurück in die Weltspitze. „Ich habe Ansprüche an mich“, betonte Beckert. An den Erfolg ihres Bruders Patrick wird sie jedoch kaum anknüpfen können.

          Am Schluss reichte es für den dritten Platz: Patrick Beckert (rechts)

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