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Ohne Top-Platzierung : Deutsches Alpin-Team enttäuscht in Bormio

  • Aktualisiert am

Schwieriges Rennen: Als bester Deutscher belegt Romed Baumann nur Platz 14. Bild: AP

Die deutschen Skirennfahrer bleiben bei der letzten Abfahrt des Jahres hinter den Erwartungen zurück, wirken aber dennoch nicht unzufrieden. Ein Österreicher siegt knapp vor seinem Landsmann.

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          Das Happy End blieb aus. Die deutschen Skirennfahrer sind beim Jahresausklang im italienischen Bormio erstmals seit zwölf Monaten ohne Top-Ten-Platzierung in der Abfahrt geblieben, wollten sich deshalb aber nicht grämen. Er sei „nicht unzufrieden“, sagte Romed Baumann, der als 14. auf der berühmten Piste Stelvio am Mittwoch erneut bester Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV) war.

          1,02 Sekunden lag Baumann im Ziel hinter dem Österreicher Matthias Mayer, der knapp vor seinem Landsmann Vincent Kriechmayr (+0,04) und dem Schweizer Urs Kryenbühl (+0,06) triumphierte. In anderen Rennen reiche dieser Rückstand für einen Platz auf dem Podest, sagte der 34-jährige Baumann. „Aber heute war es extrem eng.“ Er hätte das Gefühl gehabt, „dass es gar keine so schlechte Fahrt war“, erklärte der Routinier. „Im Zielhang habe ich vielleicht ein bisschen zu viel liegen lassen. Ich war schon ziemlich ausgequetscht.“

          „Versöhnlicher Jahresabschluss“

          Nach der nun anstehenden kurzen Pause freue er sich auf „die richtig großen Klassiker mit Wengen und Kitzbühel“, sagte Baumann. Der gebürtige Österreicher hat sich mittlerweile zum größten Hoffnungsträger im deutschen Speed-Team gemausert. Nachdem er bei seinem Heimatverband keine Perspektive mehr hatte, nahm er 2019 auch die deutsche Staatsbürgerschaft an und wechselte zum DSV. Und dem bescherte er in dieser Saison immerhin bereits drei Top-Ten-Plätze.

          Die gab es in diesem Winter auch schon für Baumanns Teamkollegen Andreas Sander. Bei der Abfahrt in Bormio reichte es für den Ennepetaler mit 1,41 Sekunden Rückstand allerdings nur zu Rang 19. Er habe „so ein bisschen die Kampflinie verloren“, kommentierte der 31-Jährige seinen Auftritt. „Ich hätte in zwei, drei Passagen ein bisschen mehr ans Limit gehen müssen.“ Es sei zwar „ein ganz versöhnlicher Jahresabschluss“ gewesen, dennoch hoffe er, „dass der Januar besser beginnt als der Dezember aufgehört hat“.

          Gleiches dürfte für Josef Ferstl gelten, der einen Tag nach seinem 32. Geburtstag mit 2,11 Sekunden Rückstand auf Platz 27 landete - und damit noch hinter seinen Teamkollegen Manuel Schmid (21./+1,54) und Simon Jocher (26./+1,96). Dominik Schwaiger (+2,30) nahm als 30. ebenfalls noch einen Weltcup-Zähler mit.

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