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Biathlon : Doll schimpft über „Körperverletzung“

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Fühlt sich beim Material benachteiligt: Benedikt Doll Bild: dpa

Obwohl die deutschen Biathlon-Männer hinter Schweden und Norwegen immerhin Dritte werden bei der Staffel in Hochfilzen, äußert sich Benedikt Doll sehr unzufrieden über das Material.

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          Auch ohne Olympiasieger Arnd Peiffer ist die deutsche Biathlon-Staffel der Männer zum Abschluss der ersten Weltcup-Woche im österreichischen Hochfilzen auf Platz drei gelaufen. Erik Lesser, Roman Rees, Benedikt Doll und Philipp Horn lagen am Sonntag nach insgesamt sieben Nachladern 44,1 Sekunden hinter Olympiasieger Schweden. Norwegen wurde trotz einer Strafrunde Zweiter. Peiffer war aus persönlichen Gründen schon am Freitag aus Hochfilzen abgereist.

          Für das deutsche Männer-Quartett war es nach Platz drei beim Auftakt in Kontiolahti die nächste Podestplatzierung im zweiten Staffelrennen des Winters über die 4x7,5 Kilometer. Letztmals hatten die DSV-Skijäger Ende Januar 2017 im italienischen Antholz ein Staffelrennen gewonnen.

          Dennoch war Doll unzufrieden. „Ich bin es so langsam leid, es mir immer schönreden zu müssen“, schimpfte der Schwarzwälder im ZDF über seine Skier. Es habe sich „nach Körperverletzung“ angefühlt. Die anderen, „vor allem die Schweden und die Norweger“, hätten immer „top Material“. Die Deutschen dagegen nicht. Cheftrainer Mark Kirchner zeigte sich trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen sehr zufrieden mit der Leistung seiner Männer: „Es war der erwartet harte Kampf“.

          Franziska Preuß ist zuvor in der Biathlon-Verfolgung Achte geworden. Die Sprint-Dritte vom Freitag vergab am Sonntag über zehn Kilometer eine bessere Plazierung durch ihre drei Schießfehler. Die 26-jährige Bayerin lag am Ende 1:13,9 Minuten hinter Marte Olsbu Roiseland. Die Norwegerin gewann trotz ihrer beiden Schießfehler vor Sprint-Siegerin Dsinara Alimbekawa aus Belarus sowie der Schwedin Hanna Oeberg und übernahm nach ihrem ersten Saison-Sieg die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung.

          „Beim Weltcup muss man mit einem Top-Ten-Platz immer zufrieden sein“, sagte Preuß im ZDF. „Das sind gute Punkte, die ich mitnehme. Natürlich ärgert mich das letzte Schießen, aber es wäre so oder so richtig schwer geworden auf das Podest zu kommen.“

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