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Biathlon-Weltcup : Königin Doro reicht der elfte Platz

  • Aktualisiert am

Der Star der Saison: Dorothea Wierer gewinnt den Gesamtweltcup. Bild: dpa

Im letzten Biathlon-Rennen der Saison verballern die deutschen Damen ihre guten Ausgangspositionen. Die Verfolgung gewinnt Julia Simon, den Gesamtweltcup Dorothea Wierer.

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          Die deutschen Biathletinnen haben im letzten Rennen der Saison nicht in den Kampf um das Podium eingreifen können. In der Verfolgung im finnischen Kontiolahti lief die Sprint-Zweite Franziska Preuß nach fünf Fehlern als beste Deutsche auf Rang neun. „Das war richtig kacke“ sagte sie deftig in der ARD. „Ich wusste gar nicht mehr, wo ich hindrehen musste. Schade, dass es mich heute erwischt hat.“ Sprintsiegerin Denise Herrmann musste sich am Samstag nach insgesamt acht Strafrunden mit Rang 16 zufrieden geben.

          Ihren ersten Weltcupsieg sicherte sich die Französin Julia Simon, Sie verwies die Schweizerin Selina Gasparin und Lisa Vittozzi aus Italien auf die Plätze zwei und drei. Finnlands Ikone Kaisa Mäkäräinen wurde in ihrem letzten Karriererennen Vierte und vergoss anschließend Abschiedstränen. Die vor dem letzten Schießen noch führende Norwegerin Tiril Eckhoff vergab durch insgesamt sechs Fehler und als Tages-Zehnte den erstmaligen Gewinn des Gesamtweltcups, den sich wie im Vorjahr die Italienerin Dorothea Wierer sicherte, auch wenn sie diesmal auch nur Elfte wurde. Hermann beendete die Saison im Gesamtweltcup auf einem starken dritten Rang. Zudem sicherte sich die 31-jährige Sächsin die kleine Kristallkugel in der Sprintwertung. Für das deutsche Damen-Team stehen nach der vorzeitig beendeten Saison damit drei Saisonsiege durch Herrmann und drei weitere Einzelpodestplätze im Weltcup zu Buche - dazu kommen drei WM-Silbermedaillen durch Herrmann, Vanessa Hinz und die Staffel.

          Nach dem Rennen in Kontiolahti, wo wegen der Coronavirus-Pandemie keine Fans zugelassen waren, endet die Saison vorzeitig. Die beiden Mixed-Staffeln am Sonntag wurden ebenso ersatzlos gestrichen wie das eigentliche Weltcup-Finale kommende Woche in Oslo.

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