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Biathlon : Deutscher Vierfachsieg

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Martina Glagow war die beste der starken Deutschen Bild: AP

Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup von Lahti den ersten Vierfachsieg der Saison gefeiert. Die bereits im Sprint erfolgreiche Martina Glagow gewann im 10-Kilometer-Jagdrennen vor Kati Wilhelm, Kathrin Hitzer und Andrea Henkel.

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          Biathletin Martina Glagow freute sich in Lahti über ihren zweiten Erfolg des Wochenendes. „Es ist das erste Mal, dass ich zwei Siege hintereinander geschafft habe - noch dazu war es ein super Team-Ergebnis.“ Denn zwei Tage nach ihrem Sprint-Erfolg war die Staffel-Weltmeisterin vom SC Mittenwald 15,9 Sekunden schneller als Kati Wilhelm (Zella-Melis), der wiederum Kathrin Hitzer (Gosheim) und Andrea Henkel (Großbreitenbach) dicht auf den Fersen waren.

          Es war der erste Vierfachsieg des Winters. Wobei Kati Wilhelm in der Gesamtwertung ihren Vorsprung auf die diesmal zwölftplazierte Schwedin Anna Carin Olofsson auf 35 Punkte ausbaute und Kathrin Hitzer (Gosheim) den ersten Podestplatz ihrer Karriere heraus erkämpfte.

          „Drei geschenkte Punkte für das Gelbe“

          Nicht ganz so erfolgreich waren die deutschen Männer. Michael Greis konnte als Sprint-Fünfter vom Samstag in der 12,5-Kilometer-Verfolgung nur den Franzosen Raphael Poiree nicht einholen. Sven Fischer wurde im „Windschatten“ Dritter. „Danke an Sven, dass er mich auf der Zielgeraden nicht noch einmal attackiert hat - das waren drei geschenkte Punkte für das Gelbe“, sagte Greis. Der 30 Jahre alte Nesselwanger hatte sich im Gegensatz zu Poiree einen Schießfehler geleistet und kam 6,0 Sekunden hinter dem Weltmeister ins Ziel. Fischer (Oberhof) folgte mit weiteren 0,4 Sekunden Abstand und meinte: „Gegen einen Teamkollegen fällt es schwer, auf der Schlussrunde das Letzte herauszukitzeln. Er hat es verdient - und ich bin doch auch auf dem Podest.“

          Greis (641 Punkte) führt nach 21 Rennen vor Poiree (567) dem Russen Nikolai Kruglow (533) und Ole Einar Björndalen aus Norwegen (528), der wegen seiner Teilnahme an der Ski-WM in Sapporo fehlte. Der 32 Jahre alte Poiree, der mit dem dritten Sieg in Serie den 43. Weltcup-Erfolg seiner Laufbahn feierte, beendet bereits bei der vorletzten Station am kommenden Wochenende in Oslo seine Karriere und fällt als Rivale um die große Kristallkugel weg.

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