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Alpines Weltcup-Finale : Maria Riesch blüht noch mal auf

  • Aktualisiert am

Zurück ins Licht: Maria Riesch Bild: AFP

Maria Riesch hat die letzte Weltcup-Abfahrt der Saison als gute Vierte beendet und ärgerte sich: „Es wäre ein bisschen mehr drin gewesen.“ Die Österreicherinnen Renate Götschl und Marlies Schild feierten einen Doppelsieg.

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          Die beste deutsche Ski-Rennläuferin Maria Riesch durfte sich bei der Abfahrt in Lenzerheide/Schweiz über ihr zweitbestes Saisonergebnis freuen. Doch die 22-Jährige ärgerte sich beim Weltcupfinale sogar über Rang vier. „Schade, es wäre ein bisschen mehr drin gewesen“, sagte Riesch: „Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass ich es nicht auf das Sockerl geschafft habe, aber doch auch zufrieden mit dem Ergebnis, weil ich keine optimale Fahrt hatte.“

          Ein Fehler nach rund 20 Fahrsekunden ließ den Traum vom zweiten Podestplatz der Saison nach dem Sieg in der Abfahrt von Lake Louise im Dezember platzen. „Ich habe etwas die Linie verloren, das hat mich vier oder fünf Zehntel gekostet“, sagte Riesch. Einige kleinere Fehler kamen hinzu - bei einem Rückstand von 0,36 Sekunden auf die Dritte, die Französin Marie Marchand-Arvier, und 0,45 Sekunden auf Marlies Schild (Österreich), die Zweite wurde, war das Podium in Reichweite. Einzig die Siegerin Renate Götschl (Österreich) fuhr 1,03 Sekunden vor ihr in einer anderen Liga.

          Ein einziger Aufwärtstrend

          Dass Maria Riesch bei der Siegerehrung doch strahlte, hatte zwei Gründe: Mit nun 406 Zählern hat sie die 400-Punkte-Schallmauer im Gesamt-Weltcup durchbrochen, was gleichbedeutend ist mit der Qualifikation für die technischen Disziplinen am Wochenende. Zudem tröstete sich Riesch am Ende einer schweren Comeback-Saison mit der Erkenntnis, dass „die letzten Rennen ein einziger Aufwärtstrend waren“.

          Steil nach oben zeigt auch die Formkurve von Marlies Schild. Die beste Slalom-Fahrerin der Saison verteidigte mit Abfahrts-Rang zwei die Führung im Gesamt-Weltcup. Vor den drei letzten Rennen hat sie mit 1382 Punkten nun 55 Zähler Vorsprung auf ihre Teamkollegin Nicole Hosp. Götschl, die bereits als Gewinnerin der kleinen Kristallkugel für die beste Abfahrerin der Saison feststand, hat als Dritte nach ihrem achten Saisonerfolg 1300 Punkte.

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