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WM-Slalom : Shiffrin schreibt Ski-Geschichte

In Are wird sie zum vierten Mal nacheinander Slalom-Weltmeisterin Bild: Reuters

Mikaela Shiffrin wird zum vierten Mal in Serie Slalom-Weltmeisterin. Nach Rückstand im ersten Durchgang gelingt der Amerikanerin trotz Atemnot ein Traumlauf. Auch Schweden jubelt.

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          Mikaela Shiffrin hat es wieder geschafft. Die Amerikanerin gewann zum vierten Mal in Serie den Weltmeister-Titel im Slalom. Nach Rückstand im ersten Durchgang gelang der 23-Jährigen im Zweiten ein Traumlauf. In einer Gesamtzeit von 1:57,05 Minuten schrieb sie somit WM-Geschichte. Und das trotz Atemnot, denn sie litt unter einer Infektion. „Auf der Hälfte der Strecke ist mir die Luft ausgegangen. Ich habe nur versucht, im Kurs zu bleiben“, meinte sie hinterher. Zwischen den Durchgängen wirkte sie etwas blass um die Nase, großes Aufhebens versuchte sie freilich zu vermeiden. „Ich wollte nicht, dass die Leute denken, dass ich rumjammere“, sagte sie. Im Ziel war sie dann zwar völlig erschöpft, aber glücklich.

          Auch Gastgeber Schweden feierte an diesem Samstag. Zwar blieb Lokalheldin, Publikumsliebling und Olympiasiegerin Frida Hansdotter als Fünfte leicht hinter den Erwartungen zurück, dafür gewann ihre junge Kollegin Anna Swenn Larsson Silber mit einem Rückstand von nur 0,58 Sekunden. Bronze ging an Petra Vlhova aus der Slowakei, die 1,03 Sekunden zurück blieb. Der nach dem ersten Durchgang noch führenden Schweizerin Wendy Holdener unterlief im finalen Lauf nach wenigen Toren ein Fahrfehler, womit sie aussichtslos zurückfiel. zwar fuhr sie tapfer weiter, belegte am Ende aber abgeschlagen den 17. Platz (+5,26). Beste Deutsche wurde Lena Dürr als Elfte (+4,25). Die als Siebte nach dem ersten Lauf gut plazierte Christina Geiger scheiterte im Finale.

          Mikaela Shiffrin ist die erste Skiläuferin überhaupt, die vier WM-Titel in Serie in einer Disziplin gewinnt. Mit zwei Goldmedaillen und einmal Bronze ist sie zudem die erfolgreichste Skirennfahrerin dieser Titelkämpfe. Riesenslalom-Weltmeisterin Vlhová tritt immerhin mit einem kompletten Medaillensatz die Heimreise an. Und auch Holdener kann sich mit zwei Titeln in der Kombination und mit dem Team trösten.

          Mikaela Shiffrin findet zumeist den schnellsten Weg von A nach B auf Schnee

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