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Alpine Ski-WM : Aller guten Dinge sind 13

  • Aktualisiert am

Die Nummer 1: Nicole Schmidhofer hat die WM eröffnet Bild: AFP

Der ursprünglich für 11 Uhr geplante Start des Super-G der Damen ging nach 13 Verschiebungen dann doch über die Bühne. Die Österreicherin Nicole Schmidhofer eröffnet die WM.

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          Bei der Ski-WM in Schladming ist nach 13 Verschiebungen wegen Nebels der ursprünglich für 11 Uhr geplante Start des Super-G der Damen für den letztmöglichen Zeitpunkt 14.30 Uhr bestätigt worden. Die Österreicherin Nicole Schmidhofer eröffnet dann tatsächlich das verspätete Rennen.

          Aus deutscher Sicht hoffen Viktoria Rebensburg  mit Startnummer 16 und Maria Höfl-Riesch (20) zum WM-Auftakt auf eine Medaille. Viktoria Rebensburg gewann bei der Generalprobe vor zwei Wochen und in Schladming vor elf Monaten jeweils ein Weltcuprennen im Super G. Und auch wenn der Winter für Maria Höfl-Riesch längst nicht perfekt lief; die Doppel-Olympiasiegerin ist immer für Podestplätze gut.

          Top-Favoritinnen im ersten von elf Wettbewerben der Titelkämpfe in Schladming sind allerdings die slowenische Seriensiegerin Tina Maze (Nummer 18) und die amerikanische Abfahrts-Olympiasiegerin Lindsey Vonn (19), die unmittelbar vor Höfl-Riesch an den Start gehen. Österreichs große Hoffnungen ruhen auf Anna Fenniger (21).

          Um seinen Gipfel jagen Nebelschwaden: Keine Sicht auf der Planai Bilderstrecke
          Um seinen Gipfel jagen Nebelschwaden: Keine Sicht auf der Planai :

          Am Vorabend waren die 42. alpinen Ski-Weltmeisterschaften in einer feierlichen Zeremonie mit vielen farbigen Lichtprojektionen eröffnet worden. „Allen Beteiligten an diesen Weltmeisterschaften wünsche ich einen vollen Erfolg, aber auch Spaß und Vergnügen beim größten Skifest dieses Jahres“, sagte Gian Franco Kasper, Präsident des Internationalen Skiverbandes FIS.

          In der gut einstündigen Feier mit vielen Elementen österreichischer Kultur und Geschichte bekam der Auftritt des heimischen Action-Stars Arnold Schwarzenegger viel Beifall. „Ich freue mich, Euch in meiner Heimat begrüßen zu dürfen“, sagte der ehemalige Gouverneur von Kalifornien. Der „Terminator“ übergab dann an den bejubelten „Herminator“ Hermann Maier. Gemeinsam schauten sie einer Darbietung der weltbekannten Lipizzaner zu.

          „Schifoan“ darf nicht fehlen

          Ehemalige Ski-Größen wie Marc Giradelli, Pernilla Wiberg, Erika Hes, Steve Mahre, Luc Alphand und die deutsche Doppel-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier sowie zahlreiche aktuelle Skirennsportler waren im Zielstadion mit dabei. Hansi Hinterseer, der ehemalige Weltklasse-Skirennfahrer und heutige Volksmusikstar, wünschte „den Athleten, dass sie das zeigen können, was sie wirklich können“.

          Für die Gesangseinlagen sorgten Wolfgang Ambros mit „Schifoan“ und Reinhard Fendrich mit „I Am From Austria“. Nadine Beiler sang die Bundeshymne, Andreas Gaballier ließ das WM-Lied „Go for Gold“ am Fuße der Planai erklingen. 609 Athleten aus 69 Nationen sind für die zweite WM in Schladming nach 1982 in Schladming gemeldet, aus drei weiteren Nationen könnten noch Sportler hinzukommen.

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