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Der neunte Tag in Turin : Olympia kompakt: Deutsche Erfolge - Razzia bei Österreichern

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Anni Friesinger: Mit großen Schritten dem dritten Platz entgegen Bild: REUTERS

Namen und Nachrichten: Die wichtigsten Entscheidungen und Entwicklungen vom neunten Tag der Olympischen Winterspiele in Turin.

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          Namen und Nachrichten: Die wichtigsten Entscheidungen und Entwicklungen vom neunten Tag der Olympischen Winterspiele in Turin:

          Nach 49 der 84 Entscheidungen liegt die deutsche Mannschaft mit sieben Mal Gold, sieben Mal Silber und vier Mal Bronze in der Medaillenwertung vor den Vereinigten Staaten (7/4/2) und ist auf dem besten Weg, die vor den Spielen aufgestellte Prognose von 24 Plaketten zu übertreffen.

          Maßgeblichen Anteil daran haben Andre Lange und Kevin Kuske aus Oberhof, die im Schneetreiben von Cesana den Durchblick behielten und die Goldmedaille im Zweierbob gewannen.

          Mit viel Tempo zu Gold: Andre Lange (r.) und Kevin Kuske
          Mit viel Tempo zu Gold: Andre Lange (r.) und Kevin Kuske : Bild: dpa/dpaweb

          Anni Friesinger sicherte sich am frühen Abend ihre zweite Eisschnelllauf-Medaille. Die 29 Jahre alte Inzellerin holte Bronze über 1000 Meter. Es gewann die Niederländerin Marianne Timmer vor der Kanadierin Cindy Klassen.

          Die italienische Polizei fand bei Doping-Razzien in zwei Privatquartieren der österreichischen Olympia-Mannschaft in San Sicario und Pragelato nach eigenen Angaben „nichts Signifikates“. Vertreter der österreichischen Delegation berichteten allerdings, daß die Carabinieri Gegenstände und Unterlagen beschlagnahmt hätten. Sechs Langläufer und vier Biathleten mußten sich einem Dopingtest unterziehen.

          Die Skilangläufer Andreas Schlütter, Jens Filbrich, Rene Sommerfeldt und Tobias Angerer holten sich die Silbermedaille über 4x10 Kilometer. Das Quartett mußte sich in der Loipe von Pragelato Plan mit einem Rückstand von 15,7 Sekunden nur Italien geschlagen geben.

          Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft schied in der Vorrunde so gut wie aus. Gegen die Schweiz gab es am Sonntag beim 2:2 (0:0, 1:2, 1:0) auch im vierten Spiel keinen Sieg.

          Heftige Schneefälle und Windböen führten am Nachmittag zur Absage des Abschlußtrainings der Skispringer für den Teamwettbewerb am Montag.

          Der am Mittag abgesagte alpine Super-G der Frauen wird am Montag um 12 Uhr nachgeholt. Das Rennen konnte wegen starker Schneefälle und schlechter Sicht nicht stattfinden.

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