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Winterfreuden : Spaß im Schnee

  • -Aktualisiert am

Nicht nur für Kleine: eine rasante Schlittenabfahrt Bild: dpa

Lange ist es her, dass es im ganzen Land geschneit hat. Aber was macht man eigentlich mit dem Schnee? Und wie sieht es in den Skigebieten aus?

          Endlich ist es soweit: Das ganze Land ist von einem weißen Schleier bedeckt. Der Begriff "Weiße Weihnacht" geistert seit Tagen durch die Wetterprognosen. Gibt es sie nun oder gibt es sie nicht? In weiten Teilen des Landes sieht es in jedem Fall gut aus, bis Weihnachten soll es weiterschneien.

          Es werden sogar Wetten darauf abgeschlossen, ob und vor allem wo wir uns dieses Jahr über Schnee am Heiligabend freuen können. Bei einem Buchmacher aus Salzburg steht München hoch im Kurs! 20:10 stehen laut Intertops die Chancen, dass es am 24. Dezember auf dem Marienplatz schneit. Weiter nördlich wird die Quote höher. 40:10 gibt es auf Schneefall am Brandenburger Tor, gar 60:10, wenn weiße Flocken auf der Reeperbahn in Hamburg-St. Pauli herniedergehen.

          Ein dicker Mann mit Hut

          Aber egal, wie das jetzt mit dem Heiligen Abend ist, Tatsache ist, dass in Deutschland seit langem wieder einmal reichlich Schnee liegt und mancher vielleicht schon vergessen hat, wie viel Spaß Schnee bringen kann.

          Ski und Rodel gut: Hier im Harz

          Der Klassiker unter den Schneeaktivitäten ist der Schneemann. Ob mit oder ohne Karotte in der Nase und Hut auf dem Kopf, der bauchige Geselle klappt am besten bei nicht allzu großer Kälte und etwas klebrigerem Schnee. Wem es zu banal erscheint, die Knöpfe an seinem runden Bauch einfach so anzubringen, kann in einem kleinen Wettstreit mit den Mitbaumeistern versuchen, die kleinen Steine durch Zielwerfen in der Mitte des Schneemannes zu platzieren.

          Aber wer sagt überhaupt, dass in unseren modernen Zeiten immer nur ein Schneemann gebaut werden muss. Gut, er ist relativ einfach, weil man seine Körperteile schön rollen kann. Aber was spricht eigentlich dagegen, auch andere Formen und Figuren aus Schnee zu bauen? Nichts natürlich! Ob Schneemonster oder Paradiesvogel, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

          Mit allem, was rutscht, den Berg hinunter

          Ein weiterer Klassiker ist natürlich der Schlitten. Ob mit Hörnern oder ohne, in den meisten deutschen Haushalten befinden sich noch die Holzgeräte, mit denen man jeden noch so kleinen Hügel hinunterrutschen kann. Wer keinen Schlitten zu Hand hat, greift einfach zu einer Plastiktüte - dazu muss das Gefälle auf Grund der Reibung ein bisschen abschüssiger sein. Es soll ja ein bisschen Geschwindigkeit aufkommen.

          Die Variante für Abfahrtsspaß in der Gruppe bietet ein LKW-Reifen oder sogar ein Kinderplanschbecken. Aufgepustet finden dort einige Personen Platz. Aber Vorsicht: Bei beiden sollte die Abfahrtsstrecke einigermaßen hindernisfrei sein, denn so ein Schwimmbecken ist ebenso schwer zu steuern wie ein Lasterreifen.

          Achtung Schneeballschlacht

          Nach Schlitten und Schneemann fehlt eigentlich nur noch eine Schneeballschlacht. Dazu braucht man eigentlich nur zwei Leute, aber je mehr mitmachen, desto spaßiger wird es. Wem das Risiko zu groß ist, eingeseift zu werden, kann sich mit der harmloseren Variante des Zielwerfens begnügen. Hier wird einfach ein Ort oder ein Gegenstand ausgemacht, den es zu treffen gilt.

          Und wie sieht es mit dem Alltag im Schnee aus? Mit dem Auto, vor allem ohne Winterreifen, ist eine Fortbewegung derzeit etwas schwierig. Also warum nicht mal mit Langlaufskiern oder Schneeschuhen zum Einkaufen gehen? Rucksack auf und los geht's! Aber Vorsicht: Flaschen im Rucksack wegen der Sturzgefahr lieber vermeiden.

          Gute Aussichten für den Weihnachtsurlaub

          Wer über die Feiertage in Urlaub fährt, den erwarten seit langem mal wieder rosige Schneeprognosen. In den meisten Skigebieten Europas liegt jetzt schon reichlich Schnee. Die besten Schneeverhältnisse herrschen zur Zeit in Österreich, aber auch in Frankreich, Italien und der Schweiz sieht es gut aus. In den deutschen Alpen, auf dem Feldberg und teilweise im Allgäu und im bayerischen Wald kommen Wintersportfreunde auf ihre Kosten.

          Selbstverständlich kann man auch dort alle Varianten des hier beschriebenen Schneevergnügens ausschöpfen, vor allem, wenn es auf dem Berg Neuschnee gibt und man im Tal bleibt.

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