https://www.faz.net/aktuell/sport/wimbledon/wimbledon-nadal-und-swiatek-erreichen-mit-muehe-naechste-runde-18141684.html

Wimbledon : Wackelpartien für Nadal und Świątek

  • Aktualisiert am

Nicht so gut wie auf Sand, aber immer noch Spitzenklasse: Der 36 Jahre alte Spanier Rafael Nadal. Bild: AP

Die bei den Männern und Frauen an Nummer eins gesetzten Rafael Nadal und Iga Świątek haben Mühe mit ihren Matches. Beide verlieren einen Satz. Die Vorjahresfinalistin ist dagegen ausgeschieden.

          1 Min.

          Mitfavorit Rafael Nadal und die Weltranglisten-Erste Iga Świątek haben beim Rasen-Tennisturnier in Wimbledon jeweils mit Satzverlust die dritte Runde erreicht. Der 22-malige Grand-Slam-Sieger Nadal aus Spanien setzte sich am Donnerstag auf dem Centre Court 6:4, 6:4, 4:6, 6:3 gegen den Litauer Ricardas Berankis durch. Die Polin Swiatek bezwang mit unerwarteter Mühe Lesley Pattinama Kerkhove aus den Niederlanden 6:4, 4:6, 6:3 und baute ihre imposante Siegesserie auf 37 Erfolge aus. So viele Siege in Serie auf der WTA-Tour hatte zuletzt die Schweizerin Martina Hingis im Jahr 1997 gefeiert. Den Rekord hat Legende Martina Navratilova mit 74 Erfolgen inne.

          Nadal ließ sich im vierten Satz auch von einer langen Regenpause, während der das Faltdach über dem größten Stadion ausgefahren wurde, nicht aus dem Konzept bringen. Der 36-Jährige bekommt es nun mit dem Italiener Lorenzo Sonego zu tun.

          Nadal besitzt nach den Triumphen bei den Australian Open und den French Open weiter die Chance auf seinen dritten Grand-Slam-Titel des Jahres.

          Topfavoritin Swiatek trifft in der Runde der besten 32 nun auf Alizé Cornet aus Frankreich. Dabei hielt Pattinama Kerkhove, die nur aufgrund der Absage einer anderen Spielerin ins Hauptfeld gerutscht war, überraschend gut mit. Nach einem 2:4-Rückstand gewann French-Open-Siegerin Świątek im ersten Satz aber zum Ende des Durchgangs vier Spiele nacheinander. „Ich will nicht lügen, Rasen ist ein kniffliger Belag für mich“, gab die 21 Jahre junge Polin zu: „Ich glaube, alle sehen, dass ich nicht so effizient spiele, wie auf anderen Belägen.“ Nach dem Verlust des zweiten Satzes fand Świątek ihre Souveränität aber wieder.

          Zuvor schied die Vorjahresfinalistin Karolina Pliskova völlig überraschend bereits in der zweiten Runde aus. Die an Nummer sechs gesetzte Tschechin unterlag der Britin Katie Boulter 6:3, 6:7 (4:7), 4:6. Damit sind in der dritten Runde bereits fünf der zehn am besten gesetzten Spielerinnen nicht mehr dabei. Neben der früheren Turniersiegerin Garbine Muguruza (Spanien) haben sich Danielle Collins (USA), Emma Raducanu (Großbritannien) und Anett Kontaveit (Estland) bereits aus London verabschieden müssen; Kontaveit verlor gegen die Dortmunderin Niemeier.

          Bei den Männern schlug derweil Corona wieder zu: Nadals Landsmann Roberto Bautista Agut gab als dritter Spieler nach Marin Cilic (Kroatien) und dem Vorjahresfinalisten Matteo Berrettini (Italien) seinen Rückzug bekannt. Die Sorgen im Londoner Südwesten wachsen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Ein Arbeiter beim  Wiederaufbau von Häusern in der nordholländischen Stadt Overschild, die durch Erdbeben infolge der Erdgasförderung unsicher geworden sind.

          Niederlande : Erdgas oder Erdbeben

          Im Nordosten der Niederlande bebt die Erde. Schuld ist die Erdgasförderung – ein großes Gasfeld in Groningen soll daher Ende des Jahres schließen. Ist das angesichts des Krieges noch haltbar?
          Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bei einem Pressetermin in Berlin im Juni 2022

          Lauterbach will Empfehlung : Eine Impfung geht noch, oder nicht?

          Der Gesundheitsminister hält eine vierte Impfung für alle für sinnvoll, Fachleute hingegen nicht. Und mit der Kassenärztlichen Vereinigung gibt es auch noch Ärger wegen der Bürgertests.
          Anthony Modeste soll zu Borussia Dortmund wechseln.

          Neuer Stürmer für BVB : Dortmund und der Plan mit Modeste

          Aufregung um neue Schlagzeilen überschatten den BVB-Auftaktsieg schnell. Es geht um Vorwürfe gegen Nico Schulz. Und dann ist da noch die Stürmersuche. Dort steht Dortmund dicht vor einem Abschluss.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.