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Wimbledon-Schock für Berrettini : „Ich habe keine Worte“

  • -Aktualisiert am

Hatte sich in Wimbledon vieles vorgenommen: Matteo Berrettini Bild: EPA

Ein positiver Corona-Test bedeutet das Ende der Titelträume von Matteo Berrettini: Kurz vor seinem Auftaktspiel in Wimbledon muss der italienische Tennisprofi schweren Herzens seinen Abschied vom Turnier verkünden.

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          Als Erster meldete sich Marin Cilic ab; am Montag teilte der Kroate mit, er sei positiv getestet worden. An diesem Dienstag zog der nächste nach, und dessen Rückzug schlug weitaus größere Wellen. Vorjahresfinalist Matteo Berrettini, der zuletzt nacheinander die Rasenturniere in Stuttgart und Queens gewonnen hatte, führte die Reihe der Herausforderer für Novak Djokovic und Rafael Nadal an.

          „Ich habe keine Worte, um zu beschreiben, wie extrem enttäuscht ich bin“, teilte der Italiener in den sozialen Medien mit. „Für dieses Jahr ist der Traum vorbei, aber ich werde stärker zurückkommen.“

          Corona-Lage in Wimbledon verschärft sich

          Die neuesten Corona-Fälle des Tennissports passen ins Bild der weltweit wieder steigenden Infektionszahlen. Auch Andrea Petkovic weiß, wovon die Rede ist. Zweieinhalb Jahre lang war sie ohne Beschwerden durchgekommen, doch nach den French Open war es damit vorbei.

          Drei Tage sei sie richtig krank gewesen, berichtete die Darmstädterin nach ihrer Niederlage in der ersten Runde gegen Viktorija Golubic aus der Schweiz (4:6, 3:6), weitere fünf Tage sei sie ziemlich platt gewesen, kein Gedanke ans Tennisspielen in dieser Zeit. Paris sei das erste Turnier gewesen, bei dem sie nicht streng mit sich gewesen sei und auf der Anlage keine Maske getragen habe, und gleich sei es passiert. Inzwischen geht es ihr wieder gut, aber sie ist überzeugt davon, dass die Rückkehr zur Maskenpflicht in geschlossenen Räumen auch beim Tennis die beste Maßnahme ist.

          Bei der Niederlage gegen Golubic spielte sie zwar phasenweise gut und sehr engagiert, aber insgesamt zu wechselhaft, um die geschickte Schweizerin zu gefährden. Bei einem der letzten Aufschläge spürte sie einen Schmerz im rechten Ellbogen, aber daran, so sagte sie, habe es sicher nicht gelegen.

          Auch die junge deutsche Qualifikantin Nastasja Schunk, die im vergangenen Jahr in Wimbledon bei den Juniorinnen das Finale erreicht hatte, verlor zu Beginn des zweiten Tages. Tatjana Maria erreichte unterdessen die nächste Runde. Die 34-Jährige bezwang die australische Qualifikantin Astra Sharma mit 4:6, 6:3, 6:4.

          Am Ende des ersten Tages hatte Angelique Kerber eine Partie gewonnen (6:0, 7:5), deren beide Hälften nicht so recht zueinander passten – die erste in nur 17 Minuten mit vielen, vielen Fehlern der Gegnerin Kristina Mladenovic, die zweite mit einer sichtlichen Steigerung der Französin und einer Portion Unsicherheit bei Kerber. Die meinte hinterher, das sei ein kniffliges Spiel gewesen und war froh, die erste Runde abhaken zu können.

          Weiter geht es an diesem Mittwoch gegen die Polin Magda Linette. Polens beste Spielerin, seit Wochen auch die beste Spielerin der Welt, gewinnt derweil weiter und weiter; am Dienstag gönnte sich Iga Swiatek den 36. Sieg in Folge seit Mitte Februar. Nur noch zwei, und die längste Siegesserie des Frauentennis im 21. Jahrhundert ist perfekt.

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