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Ärger nach Wimbledon-Aus : Manager wehrt sich gegen Vorwürfe von Zverev

  • -Aktualisiert am

Alexander Zverev macht im Moment keine einfache Zeit durch. Bild: AP

Nach dem Aus in der ersten Runde in Wimbledon erhob Alexander Zverev schwere Vorwürfe. Die richten sich vor allem gegen seinen Manager. Nun kontert Patricio Apey – und macht ein Angebot.

          Patricio Apey hat auf die Vorwürfe seines Klienten Alexander Zverev nach dessen Erstrundenniederlage in Wimbledon reagiert, er mache ihm das Leben so schwer wie möglich, so dass er sich nur noch schwer auf Tennis konzentrieren könne. In einer Stellungnahme an verschiedene Medien betonte der chilenische Tennis-Manager, dass er nur seine Rechte verteidige. „Er hat einen teuren, unnötigen und illegitimen Rechtsstreit gegen meine Firma vom Zaun gebrochen, als er bewusst und unrechtmäßigerweise seinen bis mindestens 2023 gültigen Vertrag gebrochen hat.“

          Peter Heß

          Sportredakteur.

          Apey stellte heraus, dass die Entscheidung, die Auseinandersetzung vor Gericht auszutragen, von Zverev ausgegangen sei. „Ich hätte es vorgezogen, wenn wir alle Bedenken und Vorbehalte, die er gegen mich hat, privat besprochen hätten. Aber die Kommunikation erfolgt ausschließlich über Anwälte. Dieser Prozess läuft jetzt. Und nun, da seine Ergebnisse nicht so gut sind, werde ich als Sündenbock dargestellt. Aber der einzige, der ihm das Leben schwer macht, ist Sascha selbst.“

          Das Vertragsverhältnis zwischen beiden Parteien begann 2012, und im Laufe der Zeit entwickelte sich ein enger persönlicher Kontakt. Nach dem Gewinn des ATP-Finales in London im vergangenen November, Zverevs bisher größtem Erfolg, muss es aber einen Vorgang gegeben haben, der Alexander Zverev bewog, sich von seinem langjährigen Vertrauten trennen zu wollen.

          Apey bemängelt, dass sich keiner aus der Familie Zverev der Mühe unterzogen habe, ihn zu kontaktieren, um eine Klärung herbeizuführen. Dabei halte er die Tür jederzeit offen für ein Treffen mit Alexander Zverev und dessen Familie und sei bereit, die Angelegenheit ohne Anwälte zu klären. „Wann immer er es wünscht, kann er sich wieder auf das Geschehen auf dem Tennisplatz konzentrieren und nicht auf das Geschehen vor Gericht. Es ist seine Entscheidung, und ich wünsche ihm das Allerbeste für seine zukünftige Tenniskarriere.“

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