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Tennis-Grand-Slam : Großes deutsches Talent verpasst Wimbledon nach Panne

  • Aktualisiert am

Auf seinen Einstand in Wimbledon muss Rudolf Molleker noch warten. Bild: AFP

Rudi Molleker gilt als große Tennis-Hoffnung. Auf seinen Einstand beim berühmten Turnier in Wimbledon muss er aber noch ein weiteres Jahr warten – weil ihm bei der Anmeldung ein Missgeschick unterläuft.

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          Tennis-Talent Rudi Molleker (Berlin) muss aufgrund einer Panne bei der Anmeldung wohl mindestens ein weiteres Jahr auf seine Premiere beim Grand-Slam-Highlight in Wimbledon warten. Wie sein Management dem „Tennis-Magazin“ bestätigte, habe der 18-Jährige die Meldefrist für die Qualifikation verpasst. Auch die Hoffnung auf eine Wildcard für die Qualifikation erfüllte sich am Mittwoch nicht. Eine solche erhielt dafür bei den Frauen die frühere Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki (Berlin). Molleker ist derzeit auf der ATP-Tour ohne festen Trainer unterwegs.

          Zwar verteilt der Turnierveranstalter in den nächsten Tagen noch insgesamt sechs weitere Wildcards für die Qualifikation und das Hauptfeld. Dass Molleker eine dieser erhält, ist allerdings extrem unwahrscheinlich. Bei den Major-Turnieren in Melbourne und Paris hatte Molleker sich in diesem Jahr noch jeweils über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt und so seine ersten beiden Grand-Slam-Matches bestritten. Molleker gilt nach dem Weltranglistenfünften Alexander Zverev (22) als die größte deutsche Tennishoffnung für die kommenden Jahre. Im Mai 2018 hatte er in Heilbronn ein Challenger-Turnier gewonnen, als Junior (U 14) war er bereits Europameister und Team-Weltmeister geworden.

          Jan-Lennard Struff ist derweil trotz großen Kampfes im Achtelfinale des Tennis-Turniers in Halle ausgeschieden. Die deutsche Nummer zwei aus Warstein verlor am Mittwoch gegen den an Nummer drei gesetzten Russen Karen Chatschanow in 1:43 Stunden mit 3:6, 6:3, 4:6. In der Runde zuvor hatte die Nummer 35 der Weltrangliste gegen Laslo Djere aus Serbien nach sieben vergeblichen Anläufen erstmals ein Einzel beim Rasenturnier in Westfalen gewonnen.

          Letzter Deutscher im Turnier ist derzeit der Weltranglistenfünfte Alexander Zverev. Ob dieser sein Achtelfinal-Match am Donnerstag gegen den Amerikaner Steve Johnson bestreiten kann, ist wegen Knieproblemen aber immer noch nicht klar. Auf einen Start im Doppel mit seinem Bruder Mischa verzichtete Zverev.

          Struff hatte vor allem mit den druckvollen Aufschlägen des Weltranglisten-Neunten große Probleme. Während er selbst nur rund die Hälfte aller ersten Aufschläge ins Feld brachte, lag die Quote des Russen bei fast 80 Prozent. Die erste Breakchance gewährte er dem Deutschen erst im zweiten Satz, Struff nutzte sie prompt zum 4:2. Im entscheidenden Durchgang gab zunächst keiner seinen Aufschlag ab – bis auf Struff beim Stand von 4:5.

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