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Tennis in Wimbledon : Die bemerkenswerte Laune der Angelique Kerber

  • -Aktualisiert am

Will in Wimbledon erfolgreich sein: Angelique Kerber Bild: AP

Jedes Mal, wenn sie in Wimbledon den Spielerbereich betritt, kann sich Angelique Kerber an ihrem Triumph 2018 erfreuen. Damals hat sie Frieden mit sich geschlossen. Jetzt hat sie ein neues Ziel.

          Angelique Kerber ist nicht für ihre Lockerheit bekannt. Für die 31 Jahre alte Tennisspielerin scheint das Glas eher halb leer als halb voll, und ihr Blick fällt eher kritisch auf die Welt und sich selbst. „Ich musste lernen, auf mich stolz zu sein“, bekannte die Norddeutsche vor kurzem in einem Interview. Es war deshalb bemerkenswert, in welcher Stimmung und mit welcher Ausstrahlung Angelique Kerber am Sonntag ihr Projekt Wimbledon 2019 begann. Bei dem obligatorischen Pressetermin vor dem Turnierstart gab sie aufgeräumt Auskunft über ihre Befindlichkeit, anstatt sich, wie sonst so oft, hinter kurzen Standardantworten zu verschanzen. Dabei huschte ihr bei den Repliken immer wieder ein kleines Lächeln über das Gesicht.

          Peter Heß

          Sportredakteur.

          Das mag daran liegen, dass Kerber nach einem ziemlich durchwachsenen Frühjahr, in dem sie von einer langwierigen Infektionskrankheit und einem doppelten Bänderriss geplagt wurde, rechtzeitig vor dem wichtigsten Termin des Jahres wieder in Form gekommen ist. Aber es ist auch nicht allzu gewagt anzunehmen, dass das Wimbledon-Projekt 2018 bei ihr etwas verändert hat. Durch ihren Finaltriumph über Serena Williams machte sie endgültig ihren Frieden mit sich und ihrer Karriere. Anderen hätten dazu schon die Grand-Slam-Titel von Melbourne und New York gereicht, die sie 2016 gewann. Aber nachdem sie 2017 als Weltranglistenerste ein deprimierendes Dauertief durchlaufen hatte, hatte Kerber das Gefühl, sich und der Tennis-Welt noch etwas beweisen zu müssen.

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          Spielte sich unter anderem in Eastbourne für Wimbledon warm: Angelique Kerber

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