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Pressestimmen zu Wimbledon : „Kerber weckt Erinnerungen an Heldin Steffi Graf“

  • Aktualisiert am

Am Boden, aber glücklich: Angelique Kerber nach dem Sieg im Finale von Wimbledon. Bild: AP

Nach dem Wimbledon-Sieg von Angelique Kerber applaudieren die internationalen Medien der Deutschen. Doch auch Gegnerin Serena Williams erhält teilweise überschwängliches Lob.

          Reaktionen der internationalen Presse nach dem Finalsieg von Angelique Kerber über Serena Williams beim Grand-Slam-Turnier der Tennis-Damen in Wimbledon:

          Großbritannien

          „Independent“: „Angelique Kerber schockt Serena Williams, als sie deren Comeback-Märchen beendet“

          „Guardian“: „Kerber dampft an Williams vorbei zu ihrem ersten Wimbledon-Titel“

          „The Telegraph“: „Serena Williams von Angelique Kerber im Wimbledon-Finale 2018 überwältigt“

          „Observer“: „Angelique Kerber lässt nach Wimbledon-Sieg Erinnerungen an ihre Heldin Steffi Graf wach werden“

          „The Sun“: „Serena auf die Straße gesetzt“

          „Daily Mail“: „Hervorragende Angelique Kerber verdirbt Serena Williams die Party“

          Spanien

          „Marca“: „Angelique Kerber hat den Centre Court des All England Club zum Schweigen gebracht. Die ganze Welt war gekommen, um live der Party von Serena Williams und deren Traum-Comeback beizuwohnen – stattdessen erlebte sie eine Mauer namens Angelique Kerber.“

          „El Mundo“: „Kerber vereitelt Serenas Fest. (...) Sie ist eine gute Verteidigerin, sie ist schwer zu besiegen, und sie wusste bereits, wie das geht, Serena bei einem Grand-Slam-Turnier zu schlagen: Das war ihr schon vor zwei Jahren in Melbourne gelungen.“

          „AS“: „Kerber, die Siegerin, macht Serenas Verabredung mit der Geschichte zunichte. Die Deutsche hat sich mit beeindruckender Stärke gegen die Amerikanerin durchgesetzt, die noch immer einen Grand-Slam-Titel weniger hat als die 24 von Margaret Court.“

          Frankreich

          „L’Equipe“: „An diesem Samstag war Kerber unerbittlich. Als das Duell ausgeglichener zu werden schien, hat sie der Lokalmatadorin (Williams) zweimal das Aufschlagrecht abgenommen, um den ersten Satz in kaum einer halben Stunde für sich zu entscheiden. Mit ihrer Genauigkeit und ihrer Entschlossenheit hat Kerber ihre Gegnerin zu Fehlern getrieben.“

          „Le Journal du Dimanche“: „Angelique Kerber geht ihren Weg. (...) Mit 30 Jahren gelingt ihr die Revanche gegen Williams, die ihr den Triumph vor zwei Jahren vor der Nase weggeschnappt hatte.“

          „Le Parisien“: „Bei ihrem Aufstieg zum Gipfel hat Serena Williams nur die letzte Stufe nicht erklommen. Im Spiel (...) gegen Angelique Kerber hat sie sich ganz klar geschlagen geben müssen. Sie erreicht damit nicht den Rekord von 24 Grand-Slam-Siegen von Margaret Court. Zehn Monate nach der Geburt ihres Kindes (...) muss sich die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste bei ihrer Rekordjagd weiter in Geduld üben.“

          Italien

          „Gazzetta dello Sport“: „Angelique ist zurück. Auch die schönen Fabeln können ein trauriges Ende haben. Mama Serena wird der kleinen Alexis Olympia (die Trophäe) für die Gewinnerin von Wimbledon nicht mitbringen: Es wird das Wohnzimmer der Wiederauferstandenen Kerber sein, das sie aufnimmt.“

          „Corriere della Sera“: „Was für ein komisches Wimbledon. Es regnet nicht, das trockene Gras lässt den Ball in die Höhe springen (...). Es ist ein englischer Sommer mit dem Sturz der Ausgezeichneten (Federer), überraschenden Wiedergeburten (Djokovic).“

          Sank vor Freude zu Boden: Angelique Kerber war überglücklich nach ihrem Erfolg in Wimbledon.

          Vereinigte Staaten

          ESPN: „Serena Williams hatte einen ziemlich einfachen Weg ins Finale von Wimbledon. Angelique Kerber sorgte dafür, dass dieser Weg zu Ende ging.“

          New York Times: „Der Fokus lag auf dem Comeback von Serena Williams. Aber Angelique Kerbers Comeback erzählt der Welt auch eine Geschichte: über Beharrlichkeit, die Überwindung von Schwächen durch die Weiterentwicklung der Stärken. Und darüber, bei einem Wimbledon-Finale gegen einen Gegner von überlegener Kraft und Erfahrung an seinem Plan festzuhalten.“

          The Washington Post: „Serena Williams hat ihren größten, am härtesten erarbeiteten Titel gewonnen: Champion der Frauen. Nichts gegen Angelique Kerber, die eine große Meisterin ist, aber Kerber spielte nur gegen einen Gegner. Williams spielte gegen viele von ihnen, einschließlich Zeit und Natur.“

          Schweiz

          Blick: „Neue Wimbledon-Queen Angie!“

          Neue Zürcher Zeitung: „Kerber tritt in Grafs Spuren. Williams war im Finale chancenlos.“

          Österreich

          Kronen Zeitung: „Williams besiegt! Kerber ist Königin von Wimbledon.“

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