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Tennis in Wimbledon : Djokovic gibt auf – Federer souverän

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Es geht nicht mehr: Novak Djokovic muss im Wimbledon-Achtelfinale aufgeben. Bild: Reuters

Nach Rafael Nadal und Andy Murray scheitert mit Novak Djokovic der nächste Topfavorit in Wimbledon. Eine Verletzung zwingt den Serben zum Aufgeben. Ganz stark spielt indes Roger Federer in einem für ihn ganz besonderen Match.

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          Nach Andy Murray ist auch der dreimalige Turniersieger und ehemalige Weltranglistenerste Novak Djokovic in Wimbledon ausgeschieden. Der 30 Jahre alte Tennisprofi aus Serbien gab am Mittwoch in seinem Viertelfinale gegen den Tschechen Tomas Berdych beim Stand von 6:7 (2:7), 0:2 verletzt auf. Zuvor hatte er sich am Ellbogen und an der Schulter behandeln lassen. „Dass Wimbledon, dass ein Grand Slam so zu Ende geht, ist unglücklich“, sagte der frühere Schützling von Boris Becker. Berdych trifft bei dem Grand-Slam-Turnier in London jetzt auf Roger Federer, der nach einem souveränen Dreisatzsieg gegen Milos Raonic in das Halbfinale des berühmtesten Tennisturniers der Welt eingezogen ist.

          Der 35 Jahre alte Schweizer entschied in seinem 100. Wimbledon-Match die Neuauflage des Vorjahres-Halbfinals gegen den Kanadier mit 6:4, 6:2, 7:6 (7:4) für sich. „100 Matches, ich kann es kaum glauben“, sagte der 18-malige Grand-Slam-Champion und siebenmalige Wimbledonsieger nach dem Erfolg gegen den Achtelfinal-Bezwinger von Alexander Zverev. Federer ist jetzt der zweitälteste Halbfinalist bei dem Grand-Slam-Turnier in London nach dem damals 39 Jahre alten Ken Rosewall im Jahr 1974. Mit zwölf Halbfinal-Teilnahmen in Wimbledon überflügelte er in dieser Kategorie Jimmy Connors (11).

          „Ich bin glücklich, dass mein Traumlauf weitergeht“, sagte Federer nach seiner beeindruckenden Vorstellung. „Ich bin sehr happy.“ Mit einem achten Titel auf dem Heiligen Rasen würde sich der doppelte Zwillingspapa zum alleinigen Wimbledon-Rekordhalter in der Geschichte des Profitennis vor Pete Sampras krönen. „Die Welle auf dem Centre Court erlebt man auch nicht alle Tage“, sagte Federer.

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