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Nachhaltigkeitsstrategien : Die Klimabilanz von Profisportlern

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Moderne Sportwelt: Wenn das Team landet – ist der Bus aus Marketinggründen schon da. Bild: Picture-Alliance

Ob für die Marketingreise nach China oder für den Schnee nach Südamerika – Profisportler reisen ständig um die Welt. Das ist Teil ihres Berufs, doch was tun die verschiedenen Branchen gegen die fatalen Bilanzen?

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          Die Zahl klingt erst einmal unglaublich: In der Fußball-Saison 2018/2019 hat der südkoreanische Stürmer Heung-min Son von den Tottenham Hotspurs insgesamt 110.600 Flugkilometer zurückgelegt. Doch als Vielflieger ist er damit keine Ausnahme unter den international tätigen Fußballprofis. In seiner Karriere reiste etwa Torwart Iker Casillas bis zum Jahr 2016 mehr als 900.000 Kilometer mit dem Flugzeug – rein beruflich für seine Liga-Klubs Real Madrid und Porto sowie für die spanische Nationalmannschaft.

          Private Reisen zählte die Reiseagentur „Kiwi“ nicht mit. Doch nicht nur Fußballspieler sind Vielflieger, im Profisport ist das Reisen generell ein ganz wesentlicher Bestandteil des Berufs. In den Sportarten, die einen regen Liga-Betrieb haben wie zum Beispiel Fußball oder Basketball, wird an bis zu 38 Spieltagen im Jahr gespielt. Internationale Wettbewerbe oder Einsätze für die Nationalmannschaften kommen noch hinzu, und dieses Dauer-Programm ist nur mit dem Flugzeug zu schaffen.

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