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Weltcup-Slalom : Bergmann glänzende Fünfte

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„Habe die Angst verloren”: Monika Bergmann Bild: AP

Monika Bergmann-Schmuderer hat beim Weltcup-Slalom im italienischen Madonna di Campiglio den 5. Platz belegt. Das Rennen gewann Nicole Hosp, die den ersten Saisonsieg für Österreichs Skidamen holte.

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          Die deutschen Skidamen kommen nun auch im Slalom immer näher an die Podestplätze heran. Beim alpinen Weltcup-Slalom im italienischen Madonna di Campiglio belegte Monika Bergmann-Schmuderer einen guten fünften Platz.

          Die 25jährige aus Lam benötigte am Mittwoch 1:39,28 Minuten und hatte damit 1,31 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Österreicherin Nicole Hosp. „Ich habe die Angst vor dem Hang verloren. Dann ist alles möglich“, sagte Monika Bergmann-Schmuderer, die Tags zuvor 13. geworden war. Martina Ertl als 8. (1:39,94), Annemarie Gerg (beide Lenggries/1:40,03) auf Platz 11 und Maria Riesch (Partenkirchen) als 21. komplettierten das gute Mannschafts-Ergebnis.

          Ertl nach „kleinen Fehlern“ unzufrieden

          Nicole Hosp triumphierte erstmals in einem Slalom-Weltcup und holte den ersten Slalom-Weltcup für Österreich seit drei Jahren. Anja Pärson (Schweden) sammelte mit Platz zwei vor Marlies Schild (Österreich) weiter fleißig Punkte. Im Gesamt-Weltcup führt sie mit 510 Punkten vor Hosp (320) und Ertl (272). Auch in der Disziplinen-Wertung liegt sie mit 280 Zählern deutlich vor Hosp (160) und Schild (156).

          Bei den beiden Slaloms im italienischen Wintersportort konnten sich alle vier gestarteten deutschen Fahrerinnen jeweils in den Punkten platzieren. „Wir haben hier eine gute Leistung geboten. Das ist in etwa unser Level“, sagte Cheftrainer Wolfgang Maier. Nicht ganz zufrieden war Martina Ertl. „Ich habe wieder ein paar kleine Fehler gemacht und so eine bessere Platzierung vergeben“, sagte die 30jährige. Bei den Weltcup-Rennen am Wochenende in St. Moritz verzichtet sie auf einen Start in der Abfahrt und fährt nur den Super-G.

          Warten auf Kostelic

          Während das Comeback von Doppel-Weltmeisterin Janica Kostelic nach neuen Kniebeschwerden weiter auf sich warten läßt, kann ihr Bruder Ivica die Saison wohl doch wie geplant fortsetzen. Der Slalom-Weltmeister zog sich bei seinem Weltcup-Sieg am Montagabend in Madonna di Campiglio nicht den zunächst befürchteten Bänderriss zu. Kostelic zog sich eine Knorpelabsplitterung im rechten Oberschenkel und einen kleinen Meniskusriß zu, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Der kroatische Team-Manager Vedran Pavlek gab sich zuversichtlich, daß Kostelic beim nächsten Weltcup-Slalom am 4. Januar im österreichischen Flachau wieder an den Start gehen kann.

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