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Weltcup in Val D'Isere : Schweizer Defago Überraschungssieger, Miller Vierter

  • Aktualisiert am

Mit ihm hatte keiner gerechnet: Didier Defago Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Der Schweizer Didier Defago hat überraschend die erste „Super-Kombination“ der alpinen Weltcup-Saison in Val d'Isere gewonnen.

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          Der Schweizer Didier Defago hat überraschend die erste „Super-Kombination“ der alpinen Weltcup-Saison in Val d'Isere gewonnen.

          Der 28jährige war bei seinem zweiten Weltcup-Sieg in 2:42,96 Minuten nach einem verkürzten Abfahrtslauf und einem Slalom 0,19 Sekunden schneller als der Österreicher Michael Walchhofer (2:43,15), der am Samstag die Abfahrt an gleicher Stelle gewonnen hatte. Dritter wurde Rainer Schönfelder (Österreich/2:43,32).

          „Kriterium des ersten Schnees“

          Gesamtweltcup-Sieger Bode Miller (USA/2:43,56) verpaßte das Podium nach Abfahrts-Platz sieben mit einem fehlerhaften Slalom als Gesamt-Vierter nur knapp. Dennoch behauptete der exzentrische Star der Szene seine Führung im Gesamt-Weltcup. Der Österreicher Benjamin Raich (2:43,76), der die erste „Super-Kombination“ der Weltcup-Geschichte in der vergangenen Saison in Wengen/Schweiz gewonnen hatte, kam als Sechster hinter Kjetil Andre Aamodt (Norwegen/2:43,63) ins Ziel. Raichs Landsmann Hermann Maier verzichtete nach Platz 17 in der Abfahrt auf den Slalom (Siehe auch: Ergebnisse Wintersport).

          Beim 50. „Kriterium des ersten Schnees“ im französischen WM-Ort von 2009 kam keiner der beiden Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV) unter die besten 30. Stephan Keppler (Ebingen) lag in 1:52,91 Minuten als 47. nach der Abfahrt vor dem Slalom ebenso aussichtslos zurück, wie Johannes Stehle (Obermaiselstein/1:52,72) als 50.

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