https://www.faz.net/-gtl-6psf2

Volvo Ocean Race : So wird die dritte Etappe gesegelt

  • Aktualisiert am

Startet am 26. Dezember zur dritten Etappe: Die Flotte des Volvo Ocean Race Bild: Volvo Ocean Race

Die Volvo-Flotte wird erstmals das berühmt-berüchtigte, 630 Seemeilen lange Sydney-Hobart-Race mitsegeln.

          1 Min.

          Die Volvo-Flotte wird erstmals das berühmt-berüchtigte, 630 Seemeilen lange Sydney-Hobart-Race mitsegeln. Es ist der erste Teil der 2050 Seemeilen langen Etappe von Sydney/Australien nach Auckland/Neuseeland. Start ist am 26. Dezember.

          Um die Boote, die ja noch einen weiten Weg um die Welt vor sich haben, nicht durch Segelamateure zu gefährden und um die Chancengleichheit unter den Teams zu erhalten, wird die Volvo-Flotte ihre eigene Startlinie haben, 200 Meter vor der Linie für den Rest der Teilnehmer.

          Extra Marke für Volvo-Flotte

          Der Startschuss fällt um 13.00 Uhr Ortszeit, 05.00 Uhr deutscher Zeit. Während die Sydney-Hobart-Teilnehmer an der Landzunge South Head, wo die Bucht von Sydney in den Pazifischen Ozean übergeht, direkt nach Süden Richtung Hobart abbiegen, wird für die Volvo-Flotte eine extra Marke 200 Meter nördlich dieser Landzuge ausgelegt.

          Nach dem Zieldurchgang in Hobart legen die Teams eine dreieinhalb-stündige Pause ein. Jedes Team wird an einen Liegeplatz im Hafen escortiert, wo es seine genau Zieldurchgangszeit erfährt. Exakt dreieinhalb Stunden später darf dann die neue Startline, die an der Mündung des Derwent River, der Zufahrt nach Hobart, liegt, überquert werden. Danach geht es ohne Pause nach Auckland.

          Hilfe von Außen nicht erlaubt

          Allerdings dürfen die Boote ihren Liegeplatz nicht früher als anderthalb Stunden nach ihren Zieldurchgang verlassen. Der so erzwungene, mindestens einstündige Landaufenthalt, ist vor allen für die Presse gedacht, damit diese Interviews bekommt.

          Während des Pit-Stops sind keine Crewwechsel erlaubt. Ebenso ist Hilfe von außen während der dreieinhalb Stunden verboten, ausgenommen Reparaturen an der Ausrüstung, die von den Organisatoren gestellt wird (z. B. Übertragungselektronik). Auch darf die Rennleitung, und nur diese, heißes Essen und Getränke übergeben.
          Medizinische Hilfe ist immer erlaubt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Eine Drohne vom Typ Heron

          Bewaffnete Drohnen : Der Feind schießt, die Bundeswehr filmt

          Seit Jahren gibt es Streit, ob die Drohnen der Bundeswehr bewaffnet werden dürfen. Nun scheint die von vielen Soldaten ersehnte Einigung in Sicht zu sein – aber noch bremst die SPD.
          Maskenpflicht in der Lombardei: Der Platz vor dem Mailänder Dom.

          Zweite Corona-Welle in Italien : Zwangseinweisungen ins Krankenhaus?

          Strandpartys, Fleischbetriebe und Quarantäne-Brecher machen Italien beim Kampf gegen das Virus zu schaffen. Einige Regionen fordern nun strikte Maßnahmen. Mit einer „Diktatur“ habe das nichts zu tun, heißt es etwa aus der Region Venetien.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.