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Volvo Ocean Race : Endspurt: "illbruck" kämpft um Platz drei

  • Aktualisiert am

Vor Etappensieg: Assa Abloy aus Schweden Bild: Volvo Ocean Race

Die Leverkusener Yacht lag am Donnerstag noch auf Platz drei, doch der Vorsprung vor der australischen „News Corp“ war auf eine Seemeile geschmolzen.

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          Die befürchtete Lotterie am Cape Reinga fand nicht statt. Obwohl "Assa Abloy" in dre Flaute einparkte und der Rest der Flotte noch einmal von hinten aufkam, arbeitete die Crew um Neil McDonald fehlerlos und konnte einen komfortablen 20-Seemeilen-Vorsprung um die Nordspitze Neuseelands retten.

          An Position zwei liegt "Amer Sports One“, und auch für Skipper Grant Dalton sollte der 17-Seemeilen-Abstand zum nachfolgenden Trio bis ins Ziel reichen. Das Trio, das um Platz drei kämpft, befindet sich weniger als eine Seemeile auseinander und hatte am Donnerstag vormittag noch 110 Seemeilen bis ins Ziel.

          Alles ist noch möglich und es wird interessant zu sehen, ob die „illbruck“-Crew ihre Endspurtqualitäten wie in den beiden vorangegangenen Etappen erneut unter Beweis stellen kann.

          „Was bringt uns schneller ins Ziel?“

          Von Bord der „illbruck“ berichtet Wachführer Mark Christensen per e-mail: „Die vergangenen drei Tage waren einige der engsten Boot-an-Boot-Kämpfe im bisherigen Rennen. Bei Tagesanbruch sahen wir News Corp zirka vier Seemeilen hinter uns, und Tyco war gerade außer Sicht gekommen. Es ist schwieriges und hartes Segeln mit einer Menge Veränderungen in der Windstärke und -richtung. Vor drei Tagen waren die Rollen noch anders verteilt. Es klingt seltsam, aber es ist unter diesen Bedingungen immer leichter, hinten zu liegen.

          Vor zwei Tagen zum Beispiel wendeten wir in leichtem aber böigem Wind. Bei jeder Windveränderung oder Böe, die auf unserem Kurs entlang kam, beobachteten wir mit Ferngläsern die anderen Boote vor uns, sahen was sie taten, ob sie wendeten oder die Segel wechselten, und bereiteten uns schon mal vor. Jedes Mal, wenn das passierte, holten wir wieder ein Zehntel einer Meile auf. Doch inzwischen liegen wir ein paar Meilen in Front und müssen jetzt wieder unsere eigenen Entscheidungen treffen, anstatt nur darauf zu reagieren, was wir gesehen haben."

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