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Volleyball : Drei Spiele - drei Niederlagen

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Blockbildung mit Kathy Radzuweit (rechts) Bild: ap

Die stark verjüngte Frauen-Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) beim 22. Bremer Turnier gege; Rußland, Polen und die Dominikanische Republik verloren.

          Die deutschen Volleyballerinnen haben beim Vier-Nationen-Turnier in Bremen kräftig Lehrgeld bezahlt. Die stark verjüngte „Rumpf-Mannschaft“ ohne die Italien-Legionäre und wichtige „Einheimische“ verlor gegen den ungeschlagenen Turniersieger Russland (1:3), die Dominikanische Republik (0:3) und gegen Polen (1:3) alle Partien und landete auf dem letzten Rang.

          Der Optimismus ging im Deutschen Volleyball-Verband (DVV) aber nicht verloren. „Das sind die Mädels der Zukunft, die Ergebnisse sind nicht dramatisch“, meinte Präsident Werner von Moltke. Der Volleyball-Chef will das Bremer Turnier zudem im kommenden Jahr auf einen anderen Zeitpunkt verlegen, um dann der „A-Mannschaft“ mit Blick auf die für 2002 avisierte Weltmeisterschaft im eigenen Land gegen starke Kontrahentinnen eine Bewährungsprobe zu ermöglichen.

          Absagen der Stars - Youngster im Nationalteam

          Punktspiele führten zu den Absagen der Stars aus Italien (Hanka Pachale, Susanne Lahme), Europacup-Partien zu Verzichtserklärungen aus Karbach (Tanja Hart) und Dresden. So „tummelten“ sich urplötzlich die Youngster Adina Hinze (17) von Olympia Berlin und Nicole Fetting (20) von den Volley Cats Berlin auf der wichtigen Zuspielposition, auch Kathy Radzuweit (18/Olympia Berlin) gehört sicher die Zukunft.

          Aus dem in Sydney mit Rang sechs überzeugenden Kader waren somit nur Angelina Grün, Judith Sylvester (beide Münster) und Anja-Nadin Pietrek (Berlin) überhaupt dabei. „Aber es gibt nur positive Signale von den abwesenden Spielerinnen, sie bedauern ihr Fehlen und kehren alle zurück“, so von Moltke.

          Tapfere Gegenwehr gegen Russland

          Gegen den Olympiazweiten Russland wehrte sich das Team von Bundestrainer Hee Wan Lee zum Abschluss beim 1:3 (19:25, 25:22, 23: 25, 17:25) vor 2.000 Zuschauern über 77 Spielminuten tapfer. Zuvor war gegen die Gäste aus der Karibik am Samstag die erhoffte Revanche für die sensationelle WM-Pleite von 1998 missglückt.

          Chefcoach Lee: „Die Höhepunkt hatten wir letztes Jahr, jetzt muss man auch dem Nachwuchs mal eine Chance geben, einige junge Spielerinnen haben starke Leistungen gezeigt.“

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