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Volleyball-Bundesliga : Meister Berlin strauchelt

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Diesmal ratlos: Berlins Zuspieler Sergey Grankin Bild: Picture-Alliance

Während der VfB Friedrichshafen die erste Hürde in den Halbfinal-Playoffs souverän nimmt, kassiert der deutsche Volleyball-Meister in Tirol einen Rückschlag.

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          Der deutsche Meister Berlin Recycling Volleys hat das erste Spiel der Best-of-five-Serie im Play-off-Halbfinale der Volleyball-Bundesliga bei den Alpenvolleys Haching mit 1:3 (26:28, 20:25, 25:23, 29:31) verloren. Beim Vorrundenzweiten in Innsbruck schaffte es das nach der Hauptrunde nur drittplazierte Team von Trainer Cedric Enard vor allem in den ersten beiden Sätzen kaum, dem Tempo der deutsch-österreichischen Spielgemeinschaft zu folgen. Erst im dritten Satz spielten die Berliner entschlossener und kamen heran.

          Im vierten Satz eines packenden Spiels führten die Berliner dann schon 24:22, und die meisten der 2001 Zuschauer rechneten mit dem Tiebreak. Doch die Tiroler legten noch einmal nach, wehrten sämtliche Satzbälle ab und verwandelten schließlich in der Verlängerung der Crunshtime ihren zweiten Matchball zum Sieg. „Wir waren nicht vom ersten Punkt an bereit, diesen Kampf hier anzunehmen“, ärgerte sich Trainer Enard über die Leistung seiner Spieler. Die Berliner sind nun am Samstag (17.30 Uhr/Sport 1) in der Max-Schmeling-Halle vor heimischem Publikum gefordert, den Rückstand auszugleichen.

          Friedrichshafen souverän

          Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen setzte sich unterdessen souverän in einer neuauflage des Pokalendspiels mit 3:0 (25:22, 25:23, 25:11) gegen den Hauptrundenvierten SVG Lüneburg durch. Vor 1600 Zuschauern am Bodensee hielten die Lüneburger nur in den ersten beiden Sätzen gut mit, im entscheidenden Durchgang ging der Mannschaft von Trainer Stefan Hübner allerdings die Luft aus. „Das war ein gutes Spiel meiner Mannschaft“, sagte VfB-Trainer Vital Heynen: „Jetzt fahren wir mit einem guten Gefühl nach Hamburg.“

          Der Mann mit der Rückennummer 1, Diagonalangreifer Bartlomiej Boladz, wurde zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt – nicht zuletzt dank seiner starken Aufschläge. gleich sieben Asse servierte der Pole den im dritten Satz zunehmend konsternierten Norddeutschen. Für Heynen war es die logische Konsequenz aus der Arbeit im Training. „Wir trainieren das jetzt seit zwei Jahren. Ich habe ihm gesagt, dass er im zweiten Satz endlich richtig draufhauen soll. Und es hat funktioniert.“

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