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Volleyball-Bundesliga : Die Teams im Saisoncheck

  • -Aktualisiert am

          3 Min.

          Vier Neulinge, drei Klubs aus der Hauptstadt, zwei Titelaspiranten und eine Juniorenauswahl außer Konkurrenz - selten war die Volleyball-Bundesliga der Männer so bunt gemischt wie in der Saison 2002/2003. Die Teams im FAZ.NET-Ligacheck.

          VfB Friedrichshafen: Wer fünf Mal in Folge deutscher Meister geworden ist, dabei vier Mal den Pokal gewonnen und erneut eine gute Wechselpolitik betrieben hat, muss auch diesmal als Titelfavorit Nummer eins gelten. Die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu ist gespickt mit Nationalspielern, allen voran den deutschen Topspielern Christian Pampel und Björn Andrae. Der einzige echte Verlust, Zuspieler Robert Koch, wurde durch den Transfer des tschechischen WM-Teilnehmers Jaroslav Skach (aus Dachau) gut aufgefangen.

          SCC Berlin: Der Vizemeister hat bis auf Gabriel Krüger (nach Wuppertal) alle Leistungsträger halten können und deshalb seine Anwartschaft auf den Titel untermauert. Trainer Mirko Culic konnte die wechselwilligen Nationalspieler Frank Dehne, Vincent Lange und Marco Liefke dazu bewegen, in der Hauptstadt zu bleiben. Dorthin zog es auch den Ex-Mendiger Eugen Bakumovski, neben dem slowenischen Routinier Andrei Urnaut der einzige Zugang der Berliner.

          TSV Unterhaching: Am Ende blieben doch fast alle Stammspieler an Bord. Neben Zuspieler Mikko Esko konnte der Dritte der Vorsaison auch den deutschen Auswahlangreifer Michael Mayer halten, der gemeinsam mit den Jungnationalspielern Patrick Schwaack und Sebastian Prüsener die Achse im TSV-Spiel bilden soll. Von den insolventen ASV Jets aus Dachau kamen gleich vier Spieler, so dass das Team von Trainer Mihai Paduretu genauso stark wie in der vergangenen Spielzeit einzuschätzen ist.

          Bayer Wuppertal: Bayer hat den Etat weiter gekürzt, Leistungsträger wie Rajko Jokanovic, Haroldas Cyvas, Svetozar Iwanow und Steve Smith abgeben müssen. Trainerfuchs Micxhael Mücke setzt aber weiter auf solide Annahmen und starke Aufschläge, oft genug die Basis für Wuppertals enorme Heimstärke. Die soll auch mit Zugängen wie Jeremy Wilcox (aus Düren) fürs Zuspiel, Gabriel Krüger (vom SCC Berlin) für die Annahme und Brett Youngberg (von der Stanford University in Kalifornien) für den Block gewahrt werden und die Playoff-Teilnahme sichern.

          evivo Düren: Neuer Chefcoach ist Bernd Werscheck, der beim VC Mendig im Vorjahr nach kapitalem Fehlstart entlassen wurde. Vier Stammspieler verließen die Dürener, die ihren Kader mit dem Dachauer Martin Bulst und Björn-Arne Alber aus Friedrichshafen weiter verjüngten. Ohne Routine geht es aber auch bei evivo nicht: Neben Sven Anton und Rüdiger Bauer soll der Kameruner Marcel Bebine die Jüngeren führen. Außerdem hofft Werscheck noch auf die Verpflichtung des Ex-Nationalspielers Oliver Heitmann für den Mittelblock und einen Playoff-Platz.

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