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VfB Stuttgart : Dieter Hundt neuer Aufsichtsratsvorsitzender

  • Aktualisiert am

Haas und Hundt (r.): Der VFB-Präsident und der neue Aufsichtsratschef Bild: dpa

Der Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt soll als neuer Aufsichtsratsvorsitzender dem Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart aus der finanziellen Krise helfen.

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          Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt ist am Dienstagabend auf der Jahreshauptversammlung wie erwartet einstimmig zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart gewählt worden.

          Der Klub hat sich im Geschäftsjahr 2001 finanziell konsolidiert und legte eine Bilanz vor, nach der 201.000 Euro Gewinn erwirtschaftet wurden. Die Verbindlichkeiten des verschuldeten Klubs wurden von 20 auf aktuell 16,6 Millionen Euro gesenkt. Der ausscheidende Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Bandke nutzte seinen Abschied zu einer Generalabrechnung mit dem ehemaligen Vorsitzenden und amtierenden DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder. Bandke warf „MV“ eine „total verfehlte Transferpolitik und mangelnde Teamfähigkeit“ vor, Mayer-Vorfelder habe in seiner Amtszeit beim VfB „jedes Augenmaß verloren“.

          Den 42,95 Millionen Euro Ausgaben standen 43,151 Millionen Euro Einnahmen gegenüber. Das dickste Plus konnte die Profi-Abteilung des VfB mit einem Gewinn von knapp 5,5 Millionen Euro verbuchen. Allerdings machten die Stuttgarter im Transfergeschäft ein Minus von rund 3 Millionen Euro. Präsident Manfred Haas: „Der Weg zur Kapitalgesellschaft muss zukünftig auch der Weg des VfB sein, aber im Moment können wir ihn noch nicht gehen.“

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