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Verbruggen gegen Armstrong : Unter den Bus geschubst

Inzwischen erbitterte Gegner: IOC-Ehrenmitglied Verbruggen und der ehemalige Radprofi Armstrong Bild: AP

Hein Verbruggen wehrt sich per SMS gegen den Vorwurf, Doping vertuscht zu haben - Lance Armstrong kündigt weitere Enthüllungen an.

          Per E-Mail und mit SMS-Nachrichten widerspricht Hein Verbruggen dem Vorwurf, er sei Komplize von Lance Armstrong beim Doping gewesen. „Seit wann muss man Armstrong glauben?“ schrieb das Ehrenmitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) einem Reporter des niederländischen Fernsehsenders NOS. „Seit er bei Oprah Wilfrey gesagt hat, dass es niemals ein Arrangement mit der UCI gegeben habe? Oder seit er mit Filmen und Interviews Geld macht, in denen er saftige Geschichten andeutet?“

          Michael Reinsch

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Armstrong behauptet, Verbruggen habe beim ersten seiner sieben Tour-Siege daran mitgewirkt, einen positiven Befund von Kortison mit einem rückdatierten Rezept zu legitimieren. Die Aussicht, dazu von der Wahrheits-Kommission angehört zu werden, die der Internationale Radsportverband (UCI) einrichten will, schreckt den 72 Jahre alten Verbruggen nicht. „Eine unabhängige Kommission war nie ein Problem für mich“, heißt es in seiner SMS. „Es gibt nichts zu bemänteln.“

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