https://www.faz.net/-gtl-9qkqf

US Open : Der Aufschlag ist wieder Zverevs Freund

  • -Aktualisiert am

Ein Sieg fürs Selbstbewusstsein: Alexander Zverev kämpft sich durch. Bild: USA TODAY Sports

Alexander Zverev macht in New York Fortschritte. In einem harten Fünf-Satz-Match sammelt er bei den US Open Selbstbewusstsein für die Rückkehr zu alter Stärke.

          3 Min.

          Offenbar gab es am vergangenen Sonntag, einem sehr schönen New Yorker Spätsommertag, einen Moment, in dem Alexander Zverev einen alten Freund wieder traf. Einen wichtigen Wegbegleiter, mit dem er sich während des Jahres immer wieder angelegt und mit dem es kürzlich bei einem Turnier in Cincinnati so sehr gekracht hatte, dass die ganze Welt davon erfuhr. Auch in der ersten Trainingswoche bei den US Open gab es Reibereien, doch auf einmal spürten beide wieder, wie gut sie zueinander passen. An diesem bewussten Sonntag, so sagt Zverev, habe er seinen Aufschlag wieder gefunden. Zack, einfach so.

          Er sagt, nach den fast schon berühmten zwanzig Doppelfehlern von Cincinnati habe er jeden Tag stundenlang Aufschlag trainiert, doch bis zu jenem Sonntag sei es schlecht gegangen. „Dann habe ich irgendwas gemerkt. Bei uns Tennisspielern ist das komisch, auf einmal funktioniert das wieder, hat man Gefühl und Rhythmus wieder, und dann geht es.“ Der neue, alte Freund machte einen guten Job beim Sieg in der ersten Runde der US Open gegen Moldaus besten Tennisspieler, Radu Albot. Acht Doppelfehler gegenüber neun Assen standen am Ende zu Buche, das ist über die Strecke von fünf Sätzen keine schlechte Quote; eine bessere jedenfalls als zwanzig Doppelfehler in drei Sätzen wie in Cincinnati. Das hinderte Zverev allerdings nicht daran, sich wieder mal einen langen Marsch über fünf Sätze zu gönnen (6:1, 6:3, 3:6, 4:6, 6:2). Den ersten Teil der Strecke nahm er mit so großen Schritten wie lange nicht, beim Rest landete er in diversen Sackgassen, hatte aber genug Puste, um am guten Schluss den Ausgang zu finden.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Friedrich Merz in Berlin am Sonntag auf dem Weg zu den Beratungen über den CDU-Parteitag.

          Soll er verhindert werden? : Merz spaltet die Partei

          Es gibt genug Staatsmänner in der Welt, die mit Populismus, Narzissmus, Schaumschlägerei und Verschwörungsdenken glänzen. Will nun auch die CDU einen solchen Mann an ihrer Spitze haben?