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US Open : Das nächste Duell der Mütter

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Asarenka freut sich aufs Halbfinale: „Gegen keine andere Spielerin ist es mental so schwer wie gegen Serena“. Bild: USA TODAY Sports

Victoria Asarenka folgt ihrer langjährigen Rivalin Serena Williams in das Halbfinale der US Open. Dort kommt es zu einem historischen Duell. Bei den Herren zeigt sich Dominic Thiem weiter souverän.

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          Im Halbfinale der US Open kommt es zum Duell der früheren Weltranglisten-Ersten und mehrfachen Grand-Slam-Siegerinnen Serena Williams und Victoria Asarenka. Erstmals in der Geschichte des Profi-Tennis stehen sich damit zwei Mütter im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers gegenüber.

          Williams (38) gewann am Mittwoch (Ortszeit) gegen die Bulgarin Zwetana Pironkowa (32) mit 4:6, 6:3, 6:2. Pironkowa bestritt in New York ihr erstes Turnier seit drei Jahren und der Geburt ihres Sohnes Alexander (2). Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin Serena Williams ist mit Tochter Olympia (3) auf der Tennis-Tour unterwegs.

          Die Belarusin Asarenka (31) entschied ihr Viertelfinale gegen die Belgierin Elise Mertens 6:1, 6:0 für sich. Asarenka spielt nach der Geburt ihres Sohnes Alexander (3) wieder. Insgesamt standen in diesem Jahr neun Mütter im Hauptfeld der US Open. Serena Williams und Asarenka standen sich bereits 2012 und 2013 im Finale der US Open gegenüber, beide Male gewann die Amerikanerin Williams. Sie strebt in Flushing Meadows den 24. Grand-Slam-Titel ihrer Karriere an. Damit würde sie mit der Australierin Margaret Court gleichziehen. Asarenka gewann 2012 und 2013 die Australian Open, im direkten Vergleich mit Williams liegt sie 4:18 hinten.

          „Gegen keine andere Spielerin ist es mental so schwer wie gegen Serena, ich liebe diese Herausforderung. Ich liebe es, gegen Serena zu spielen“, sagte Asarenka. „Ich glaube, gegen sie hatte ich die besten Matches meiner Karriere.“ Das andere Damen-Halbfinale am (heutigen) Donnerstag (19.00 Uhr Ortszeit/1.00 Uhr in der Nacht zu Freitag MESZ) bestreiten die Japanerin Naomi Osaka, die 2018 in New York triumphierte, und die US-Amerikanerin Jennifer Brady.

          Thiem und Medwedew souverän weiter

          Bei den Herren zogen der Österreicher Dominic Thiem und Vorjahresfinalist Daniil Medwedew in die Vorschlussrunde ein. Medwedew setzte sich gegen seinen russischen Landsmann Andrej Rubljow 7:6 (8:6), 6:3, 7:6 (7:5) durch und ist in New York in diesem Jahr noch ohne Satzverlust. Australian-Open-Finalist Thiem ließ dem Australier Alex de Minaur beim 6:1, 6:2, 6:4 keine Chance.

          Der Top-Mann im Turnier: Dominic Thiem (l.), hier nach seinem Sieg gegen Alex de Minaur
          Der Top-Mann im Turnier: Dominic Thiem (l.), hier nach seinem Sieg gegen Alex de Minaur : Bild: AP

          Damit kommt es am Freitag (Beginn der Herren-Halbfinals 22.00 Uhr MESZ/Eurosport) im Kampf um den Einzug in das Endspiel zum Vergleich der beiden am höchsten gesetzten verbliebenen Spieler. Thiem ist an Nummer zwei gesetzt, Medwedew an Position drei eingestuft. Der serbische Topfavorit und Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hatte in seinem Achtelfinale einen Ball weggeschlagen und dabei aus Versehen eine Linienrichterin getroffen. Er wurde daraufhin disqualifiziert.

          Das andere Halbfinale bestreiten der Hamburger Alexander Zverev und Pablo Carreño-Busta aus Spanien. Titelverteidiger Rafael Nadal und Roger Federer hatten auf eine Teilnahme an den US Open verzichtet.

          „Das fühlt sich super an, ich bin glücklich. Ich schwimme zur Zeit noch ein bisserl auf der Glückswelle“, sagte Thiem bei ServusTV. Der 27-Jährige ist der erste Österreicher im Halbfinale der US Open. Zu Beginn des Jahres hatte er vor der monatelangen Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie bei den Australian Open das Endspiel gegen Djokovic verloren. In New York könnte es im Finale zu einer Neuauflage des damaligen Halbfinals kommen. In Melbourne hatte sich Thiem knapp gegen Zverev durchgesetzt.

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