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Hasskommentare : „Es ist wirklich absolut scheiße“

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Sloane Stephens wehrt sich gegen „mehr als 2000 Nachrichten voller Missbrauch und Wut“ Bild: AP

Tennisspielerin Sloane Stephens erhält nach ihrem Aus bei den US Open „mehr als 2000 Nachrichten voller Missbrauch und Wut“ und wehrt sich gegen den „erschöpfenden und niemals endenden“ Prozess.

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          Die Tennisspielerin Sloane Stephens hat nach ihrem Ausscheiden bei den US Open gegen Angelique Kerber Hasskommentare gegen ihre Person öffentlich gemacht. „Nach meinem Match habe ich mehr als 2000 Nachrichten voller Missbrauch und Wut von aufgebrachten Menschen erhalten“, schrieb die frühere US-Open-Siegerin bei Instagram. Die veröffentlichten Nachrichten an die US-Amerikanerin enthielten unter anderem schwere Beleidigungen und Gewaltandrohungen.

          „Es ist so schwer, diese Nachrichten zu lesen, aber ich poste ein paar, damit ihr sehen könnt, wie es nach einer Niederlage ist“, erklärte Stephens. Die 28-Jährige beschrieb den Umgang mit Hasskommentaren als „erschöpfenden und niemals endenden“ Prozess, über den „noch nicht genug gesprochen wurde. Es ist wirklich absolut scheiße“.

          Gleichzeitig zeigte sich Stephens glücklich über „die Leute in meiner Ecke, die mich unterstützen. Ich entscheide mich lieber für die positiven Vibes als für die negativen.“ Stephens war am Samstagmittag (Ortszeit) mit 7:5, 2:6, 3:6 an Kerber gescheitert und hatte den Sprung ins Achtelfinale verpasst. 2017 hatte sie den Grand Slam von New York gewonnen.

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