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Tennisturnier in Amerika : Die geschlossene Gesellschaft der US Open

  • -Aktualisiert am

Ungewohnte Stille: Serena Williams wird die Interaktion mit dem Publikum fehlen. Bild: AP

„Das wird bizarr werden“: Die US Open finden statt – aber ganz anders. Nicht alle Spieler möchten sich in die Tennis-Blase von Flushing Meadows begeben. Noch vor Turnierstart gibt es einen ersten positiven Corona-Test.

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          Das Wortspiel muss dem Redakteur schon ein paar Tage auf der Zunge gelegen haben: „The US Open Is Looking a Bit Closed“, lautete die Zeile in der Samstagsausgabe der „New York Times“ über dem Vorbericht auf das Turnier, das am Montag offiziell begann. Die „offenen“ amerikanischen Tennismeisterschaften wirkten „ein wenig“ wie eine geschlossene Veranstaltung. Der Grund: Zum ersten Mal in der langen Geschichte des bedeutendsten Tennisturniers der Vereinigten Staaten, die auf den Sommer des Jahres 1881 und auf eine vergleichsweise intime Rasenplatzanlage im Hafenstädtchen Newport im Bundesstaat Rhode Island zurückgeht, bleiben die Pforten für Zuschauer geschlossen.

          Gespielt wird allerdings trotzdem. Denn die Show muss weitergehen. Zumal es auf jenem weiträumigen Tennis-Gelände in Flushing Meadows im New Yorker Stadtteil Queens, wo man normalerweise während des zwei Wochen langen Turniers einen Besucherstrom von 750.000 Menschen zählt, Platz genug gibt.

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