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US Open : Frust bei Murray, Jubel bei Siegemund

  • Aktualisiert am

Ein frustrierter Andy Murray nach seiner Niederlage im Viertelfinale der US Open. Bild: AFP

Olympiasieger Andy Murray scheitert nach einem Fünf-Satz-Krimi im Viertelfinale bei den US Open. Die Deutsche Laura Siegemund macht es besser und steht im Endspiel.

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          Der Weltranglisten-Zweite Andy Murray ist nach einer Fünf-Satz-Niederlage gegen den früheren Finalisten Kei Nishikori bei den US Open im Viertelfinale gescheitert. Der Tennis-Olympiasieger aus Großbritannien unterlag am Mittwoch (Ortszeit) dem an Nummer sechs gesetzten Japaner nach knapp vier Stunden 6:1, 4:6, 6:4, 1:6, 5:7. Murray verpasste damit auch die Chance, als erst vierter Spieler überhaupt nach Rod Laver, Roger Federer und Novak Djokovic in einem Jahr alle vier Endspiele bei den Grand-Slam-Turnieren zu erreichen.

          Nishikori stand 2014 in New York im Finale und verlor gegen den Kroaten Marin Cilic. Im Kampf um den Einzug ins Endspiel trifft der 26-Jährige am Freitag auf den Schweizer Stan Wawrinka. Der 31-Jährige stoppte im zweiten Match der Night Session die Erfolgsserie des früheren Turniersiegers Juan Martin del Potro. Der 31 Jahre alte Schweizer gewann nach 3:13 Stunden um kurz vor halb zwei Ortszeit gegen den Argentinier 7:6 (7:5), 4:6, 6:3, 6:2.

          Auf dem Weg zurück ins Finale: Kei Nishikori nach seinem Fünf-Satz-Sieg über Andy Murray
          Auf dem Weg zurück ins Finale: Kei Nishikori nach seinem Fünf-Satz-Sieg über Andy Murray : Bild: USA Today Sports

          Serena Williams schlägt Halep

          Bei den Damen erreichte Serena Williams durch einen Sieg gegen die an Nummer fünf gesetzte Rumänin Simona Halep das Halbfinale. Die 34 Jahre alte Amerikanerin gewann 6:2, 4:6, 6:3 und spielt nun in der Nacht auf Freitag (1.00 Uhr MESZ) gegen die Tschechin Karolina Pliskova. Im zweiten Halbfinale (ca. 3.00 Uhr MESZ) stehen sich Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber und die Dänin Caroline Wozniacki gegenüber.

          Sollten Williams und Kerber das Endspiel am Samstag erreichen, ginge es auch um Platz eins in der Weltrangliste.

          Im Einzel scheiterte Siegemund an Venus Williams. Im Mixed läuft es dagegen besser.
          Im Einzel scheiterte Siegemund an Venus Williams. Im Mixed läuft es dagegen besser. : Bild: dpa

          In der Mixed-Konkurrenz erreichte Laura Siegemund das Finale. Gemeinsam mit ihrem kroatischen Partner Mate Pavic gewann die 28-Jährige aus Metzingen gegen den Serben Nenad Zimonjic und Chan Yung-Jan aus Taiwan mit 7:6 (7:5), 7:5. Im Einzel war Siegemund in der dritten Runde gegen Venus Williams ausgeschieden. „Ich wollte nicht frühzeitig abreisen“, scherzte die Schwäbin nach dem unerwarteten Erfolg.

          Erst kurz vor Turnierbeginn hatte sie sich mit Pavic zusammengetan und stand wegen ihrer schweren Erkältung kurz vor der Absage für das Mixed. Nun hat sie allein für den Finaleinzug 35.000 Dollar sicher.

          Ein Erfolg im Endspiel am Freitag (18.00 Uhr MESZ) gegen Coco Vandeweghe und Rajeev Ram würde Siegemund und Pavic einen gemeinsamen Siegerscheck von 150.000 Dollar bescheren. „Wir verstehen uns super und sind spielerisch eine Top-Kombination“, sagte Siegemund über die Zusammenarbeit mit dem 23 Jahre alten Pavic.

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