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Toilettenpause bei US Open : Ich bin dann mal weg...

  • -Aktualisiert am

Immerhin reicht es noch zum Handschlag nach dem Match: Andy Murray (r.) regt sich auf über Stefanos Tsitsipas Bild: EPA

Tsitsipas gewinnt bei den US Open auch dank einer extrem ausgereizten Toilettenpause gegen den sich aufregenden Murray. Weil er gegen keine Regel verstoßen hat, wird es Zeit, diese zu ändern.

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          Andy Murray stand da und wartete. Wartete. Wartete. Und man konnte zusehen, wie seine Wut wuchs. Acht Minuten dauerte es, ehe Gegner Stefanos Tsitsipas nach dem Ende des vierten Satzes in einem höchst intensiven und hochklassigen Spiel bei den US Open von einer sogenannten Toilettenpause ins Arthur Ashe Stadium zurückkehrte, und Murray war bedient. „Der betrügt doch“, rief er, „ich hab noch nie so lange gebraucht, um zur Toilette zu gehen.“

          Nun gut, die einen können schneller, andere brauchen länger, aber das ist nicht das Problem. Zwei dieser Pausen, die auch zum Wechseln verschwitzter Kleidung genutzt werden können, stehen einem Spieler in einer Begegnung mit drei Gewinnsätzen zu, bei zwei Gewinnsätzen ist es eine. Zu nehmen sind sie nach dem Ende eines Satzes oder im Notfall auch mittendrin.

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