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Einseitiges Schwestern-Duell : Serena Williams zu stark für Venus

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Serena Williams (l.) nimmt ihre Schwester Venus erst auseinander und dann in den Arm Bild: EPA

Der mit Spannung erwartete Tennis-Höhepunkt war das Duell zwischen Serena Williams und Venus Williams bei den US Open nicht. Viel mehr geboten bekamen die Fans von Rafael Nadal.

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          Mit einem der klarsten Siege im Schwestern-Duell ist Serena Williams überzeugend in das Achtelfinale der US Open eingezogen. Im 30. Tennis-Vergleich gegen Venus Williams gewann die 36-Jährige am Freitagabend (Ortszeit) in New York 6:1, 6:2. Damit stellte sie das Resultat des bisher deutlichsten Erfolges beim Turnier 2013 in Charleston ein.

          „Das war mein bestes Match, seit ich zurückgekehrt bin“, sagte Serena Williams mit Blick auf ihre Babypause nach dem insgesamt 18. Sieg gegen Venus Williams. Die 38-Jährige hatte den vergangenen Vergleich in diesem Jahr noch gewonnen. Damals war Serena Williams gerade von ihrer Auszeit zurück. Vor fast 24.000 Fans im Arthur-Ashe-Stadium verwandelte Serena Williams nach nur 72 Minuten ihren zweiten Matchball. „Das war das beste Match, das sie gegen mich gespielt hat“, meinte Venus Williams und nahm die Niederlage daher gelassen.

          In der nächsten Runde am Sonntag trifft die sechsmalige US-Open-Siegerin Serena Williams, die insgesamt 23 Titel bei Grand-Slam-Turnieren geholt hat, auf Kaia Kanepi aus Estland. Kanepi hatte in der ersten Runde die Weltranglisten-Erste Simona Halep aus Rumänien geschlagen.

          Die vor zwei Jahren erst im Endspiel gegen Angelique Kerber unterlegene Tschechin Karolina Pliskova kam ebenfalls weiter. Pliskova besiegte die Amerikanerin Sofia Kenin 6:4, 7:6 (7:2) und trifft nun auf die Australierin Ashleigh Barty.

          Spektakel mit Nadal und Chatschanow

          Für das große Spektakel sorgten zuvor Titelverteidiger Rafael Nadal und der Russe Karen Chatschanow. Der Weltranglisten-Erste aus Spanien gewann erst nach 4:23 Stunden 5:7, 7:5, 7:6 (9:7), 7:6 (7:3). Nur mit Mühe vermied Nadal dabei einen 0:2-Satzrückstand. „Ich bin sehr, sehr glücklich, weiter zu sein. Und sehr glücklich, dass ich noch einmal spielen darf“, sagte Nadal. Er trifft am Sonntag auf Außenseiter Nikolos Bassilaschwili aus Georgien.

          Große Bälle bieten genug Platz für Autogramme
          Große Bälle bieten genug Platz für Autogramme : Bild: AP

          Vorjahresfinalteilnehmer Kevin Anderson aus Südafrika bezwang den kanadischen Jungstar Denis Shapovalov mit 4:6, 6:3, 6:4, 4:6, 6:4 und spielt als nächstes gegen den Österreicher Dominic Thiem. Der Sieger könnte im Viertelfinale auf Nadal treffen. Der frühere Wimbledon-Zweite Milos Raonic aus Kanada schlug dene ehemaligen US-Open-Champion Stan Wawrinka aus der Schweiz 7:6 (8:6), 6:4, 6:3 und bekommt es nun mit dem Amerikaner John Isner zu tun.

          Auch der Weltranglisten-Dritte Juan Martin del Potro ist is Achtelfinale eingezogen. Neun Jahre nach seinem Titelgewinn in New York siegte der Argentinier am frühen Samstagmorgen 7:5, 7:6 (8:6), 6:3 gegen den Spanier Fernando Verdasco. Der Olympia-Zweite del Potro spielt in der Runde der letzten 16 an diesem Sonntag gegen den Kroaten Borna Coric.

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