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Die Probleme der US Open : Sauna und Geisterstunde

  • -Aktualisiert am

Sieht schön aus, birgt aber seine Probleme: Night Session bei den US Open Bild: AFP

Im Arthur-Ashe-Stadion kommt bei den Tennisspielern am Boden kaum noch frische Luft an. Und bei den Spielplänen haben die Chefs der US Open auch kein glückliches Händchen. Ein Kommentar.

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          Die USTA, der amerikanische Tennisverband und Ausrichter der US Open, gibt sich immer viel Mühe bei der Auswahl der Poster. Im Laufe vieler Jahre ist eine sehr schöne Kollektion zusammengekommen, plakativ und mit knalligen Farben. Beim Motiv fürs kommende Jahr könnten sie sich überlegen, jenen kleinen schwarzen Ventilator zu stilisieren, der diesmal eine gewisse Rolle spielte. Bei Roger Federer stand so ein Teil während der Seitenwechsel am Boden, bei Novak Djokovic neben dessen Stuhl, aber allzu viel nützten die Dinger nicht. Sie waren einfach zu klein und zu schwach für einen Luftstrom, der den Spielern hätte helfen können.

          Nach Jahren mit Regenpausen und Spielplänen, die nicht einzuhalten waren, hat das Arthur-Ashe-Stadion seit zwei Jahren ein Dach, worüber sich nach wie vor alle freuen. Doch dieses Ding hat nicht nur geschlossen einen Effekt. Durch den Aufbau steht die riesige Schüssel nicht mehr komplett offen, und deshalb kommt bei den Spielern am Boden kaum noch frische Luft an. Nun kann die USTA natürlich nichts für das Wetter und eine Serie von heißen Tagen, an denen alle japsend in der Ecke sitzen, aber irgendwas werden sie sich einfallen lassen müssen.

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