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Althea Gibson : „Eine Krone kannst du nicht essen“

Am Montag wurde ein Denkmal der Tennisspielerin Althea Gibson enthüllt. Bild: Imago

Der Weg zur ersten schwarzen Tennis-Königin war hart: Nun ist Althea Gibson ein Denkmal gesetzt worden. Sie hatte viele sportliche Erfolge, überwand Grenzen und ertrug Schmähungen.

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Sie war fast eins achtzig groß, schlug phantastisch auf und spielte Volleys mit Gefühl und Präzision. Sie sei eine geborene Athletin, sagte Althea Gibson gern über sich, und es gibt Leute, die meinen, sie hätte es mit einer wie Serena Williams aufnehmen können. Jeder weiß, wie lang der Weg ist, den die Williams-Schwestern aus der finsteren Ecke in Compton/Kalifornien bis hinauf zu den höchsten Gipfeln ihres Sports überwanden.

          Aber bei Althea Gibson ging es noch weiter, noch härter, oftmals auf und ab. Sie fasste es selbst in einem Satz zusammen, der wie ein ganzes Drehbuch klingt. „Der Königin von England die Hand zu schütteln war ziemlich weit entfernt von der Erinnerung, im Bus nach Downtown Wilmington/North Carolina in den mit dem Begriff 'colored' markierten Reihen zu sitzen.“

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