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Titel bei US Open : Ein Beispiel, das Zverev Hoffnung macht

  • -Aktualisiert am

„Ich bin extrem ­hungrig“, sagte Alexander Zverev vor ein paar Tagen, „ich bin noch nicht ­zufrieden.“ Bild: dpa

Erst Gold bei Olympia und nun der erste Titel bei einem Grand-Slam-Turnier? Alexander Zverev hat Großes vor. Und es gibt die Geschichte eines anderen Tennis-Profis, die ihm Mut machen sollte.

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          Vor ein paar Tagen postete Hugo Gravil auf Instagram ein sehr spezielles Foto. Darauf hielt er die Goldmedaille seines Chefs Alexander Zverev in den Händen, und in seinem Gesichtsausdruck war eine gewisse Portion Rührung nicht zu übersehen. Er sei sehr stolz darauf, auch irgendwie zum Gewinn dieser Medaille beigetragen zu haben, schrieb er dazu und schloss die kleine Nachricht mit einem herzlichen Dank an den Chef ab.

          Der Franzose gehört seit Ende 2016 als Physiotherapeut zum Team Zverev, bei den Olympischen Spielen in Tokio durfte er wegen der Corona-Regeln nicht dabei sein, und umso mehr freute er sich nun, die Medaille aus der Nähe betrachten zu können. Zverevs älterer Bruder Mischa hatte sie aus Monte Carlo mit nach New York gebracht, wo am Montag das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres 2021 begann, die US Open, und Zverev zum Auftakt an diesem Dienstag (etwa 18.00 Uhr MESZ bei Eurosport) auf den Amerikaner Sam Querrey trifft.

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